Geothermie

Geothermie, auch Erdwärme genannt, bezeichnet die im zugänglichen Teil der Erdkruste gespeicherte Wärmeenergie. Sie wird als erneuerbare Energiequelle zum Heizen, Kühlen und zur Stromerzeugung genutzt. Dazu wird Wärme aus dem Untergrund mittels Bohrungen und Wärmepumpen an die Oberfläche befördert. Geothermie ist witterungsunabhängig, grundlastfähig und klimafreundlich.

Blockheizkraftwerk (BHKW)

Ein Blockheizkraftwerk (BHKW) ist eine kompakte Anlage zur dezentralen Energieerzeugung mittels Kraft-Wärme-Kopplung, die gleichzeitig Strom und Wärme produziert.

Wärmerückgewinnung (WRG)

Bei der Wärmerückgewinnung (WRG) wird thermische Energie aus abziehenden Luft- oder Flüssigkeitsströmen wiederverwendet, um frische Zuluft oder Wasser zu erwärmen. Durch den Einsatz von Wärmetauschern kann der Primärenergiebedarf gesenkt, Heizkosten gespart und die CO₂-Emissionen reduziert werden. Dies geschieht meist in Lüftungsanlagen oder bei Abwasser.

Energiemanagementsystem (EMS)

Ein Energiemanagementsystem (EMS) ist eine Kombination aus Software, Hardware und Prozessen. Das EMS erfasst, analysiert und steuert die Energieflüsse in Unternehmen oder Haushalten. Das Ziel besteht darin, durch mehr Transparenz den Energieverbrauch zu senken, Kosten zu minimieren und die Energieeffizienz kontinuierlich zu verbessern.