Fahrzeugzulassungen im April 2026
Im April 2026 wurden 249.163 Personenkraftwagen (Pkw) neu zugelassen, was einem Anstieg von 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Davon wurden 64,6 Prozent (-0,2 %) der Neuwagen gewerblich und 35,4 Prozent (+8,2 %) privat zugelassen.
Unter den deutschen Marken wies Smart mit einem Plus von 260,0 Prozent den stärksten Zuwachs im April 2026 auf und erreichte mit 972 Pkw einen Neuzulassungsanteil von 0,4 Prozent. Weitere Zugewinne im zweistelligen Bereich verzeichneten die Marken MINI (+23,7 %/1,4 %) und Audi (+19,0 %/7,4 %). Einstellige Zulassungssteigerungen entfielen auf die Marken Opel (+6,6 %/4,9 %) sowie Mercedes (+4,9 %/9,3 %). Rückläufige Neuzulassungszahlen registrierten hingegen die Marken BMW (-0,5 %/9,0 %), VW (-6,7 %/18,5 %), MAN (-8,5 %/0,0 %), Ford (-18,5 %/ 3,1 %) und Porsche (-26,1 %/0,9 %). VW war trotz des Rückgangs mit einem Anteil von 18,5 Prozent anteilstärkste deutsche Marke.
Bei den Importmarken wies Aston Martin (70 Pkw/ +1,650,0 %) erneut eine auffallende Steigerung auf – der Neuzulassungsanteil insgesamt lag bei 0,0 Prozent. Unter den Volumenmarken mit mindestens fünfstelligen Neuzulassungszahlen legte Skoda (21.192 Pkw) mit einem Plus von 12,2 Prozent und einem Anteil von 8,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat am deutlichsten zu und war damit auch anteilsstärkste Importmarke. Seat (11.771 Pkw) lag dagegen mit 13,9 Prozent hinter dem Ergebnis des Vorjahresmonats, was einen Anteil von 4,7 Prozent ausmachte. Mit mehr als 5.000 Neuzulassungen konnten die volumenstärkeren Importmarken Hyundai (+6,1 %/3,5 %), Renault (+28,7 %/2,2 %), Dacia (+5,6 %/2,2 %) und Peugeot (+2,8 %/2,2 %) ebenfalls einen Zuwachs bei den Neuzulassungen verzeichnen. Rückgänge verbuchten dagegen die Marken Fiat (-9,9 %/2,5 %), Kia (-6,0 %/ 2,3 %) und Toyota (-11,2 %/2,2 %).
Die SUVs hatten im April 2026 mit 35,1 Prozent den größten Anteil und verzeichneten einen Anstieg von 13,5 Prozent, gefolgt von der Kompaktklasse, die trotz eines Rückgangs von 12,9 Prozent das zweitstärkste Segment blieb. Die Kleinwagen konnten sich mit einem Anteil von 13,2 Prozent und einem Plus von 12,1 Prozent als drittstärkstes Segment behaupten. Die Mini-Vans (0,7 %) erreichten mit einer Steigerung von 28,5 Prozent den größten prozentualen Zuwachs, während die Wohnmobile (3,1 %/-23,2 %) deutlich hinter dem Ergebnis des Vergleichsmonats lagen.
Im April 2026 waren 64.350 Neuwagen den Elektro-Pkw (BEV) zuzuordnen und erreichten einen Anteil von 25,8 Prozent. Diese Antriebsart lag mit 41,3 Prozent über dem Ergebnis des Vorjahresmonats. 97.753 Neuwagen verfügten über einen hybriden Antrieb und erzielten einen Anteil von 39,2 Prozent (+6,6 %), darunter 27.546 Plug-in-Hybride (11,1 %/+13,3 %). 21,4 Prozent der Neuzulassungen waren den Benzinern (53.420 Pkw) zuzurechnen, deren Anzahl im Vergleich zum Vorjahresmonat um 20,0 Prozent abnahm. 32.437 Diesel-Pkw waren mit 13,8 Prozent ebenfalls rückläufig, ihr Anteil betrug 13,0 Prozent. 1.190 flüssiggasbetriebene Pkw (0,5 %/+18,1 %) und 2 Fahrzeuge mit Brennstoffzelle (Wasserstoff) (0,0 %) kamen zur Neuzulassung. Für die Antriebsarten Erdgas und Wasserstoff wurden keine Neuzulassungen registriert.
Der durchschnittliche CO2-Ausstoß der Pkw-Neuzulassungen im April 2026 betrug 97,6 g/km (-10,7 %).
Auf dem Nutzfahrzeugmarkt war bei den Fahrzeugklassen überwiegend ein Zuwachs zu verzeichnen (siehe Tabelle), wobei dieser bei den Sattelzugmaschinen (+26,6 %) am deutlichsten ausfiel. Die Neuzulassungen bei den Lastkraftwagen (Lkw) (-2,6 %) waren hingegen rückläufig. 25.342 fabrikneue Krafträder und damit 17,2 Prozent mehr als im Vergleichsmonat kamen im April 2026 zur Zulassung.
Insgesamt wurden 306.988 Kraftfahrzeuge (Kfz) (+3,7 %) und 25.581 Kfz-Anhänger (-3,6 %) erstmals in den Verkehr gebracht.
Auf dem Gebrauchtwagenmarkt wechselten insgesamt 666.856 Kfz (-3,4 %) und 40.826 Kfz-Anhänger (-1,4 %) die Halterin beziehungsweise den Halter.
Autor: Michael Teschke. Quelle: KBA Kraftfahrtbundesamt.