Automechanika 2026 – Zukunftsthemen, Networking und Nachwuchsförderung

Aktuelle Entwicklungen wie KI, E-Mobilität, Digitalisierung, Nachhaltigkeit und neue Mobilitätskonzepte stellen die Automotive-Branche vor Herausforderungen. Im Automotive Aftermarket bestimmen die Entwicklungen rund um die Themen Connected Cars und Software-Defined Vehicle (SDV) die Agenda. Deshalb plant die Automechanika Frankfurt vom 8. bis 12. September 2026 zahlreiche Möglichkeiten zur Vernetzung für wichtige Marktteilnehmer und neue Player. Als internationale Leitmesse für Industrie, Werkstatt und Handel stellt sie neue Technologien und Services in den Mittelpunkt.

 

Neu: Kooperation zwischen VDIK und der Automechanika

Neu für die diesjährige Messe ist die Kooperation zwischen dem Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) und der Automechanika Frankfurt. Gemeinsam will man den markengebundenen automobilen Aftermarket weiter stärken und zentrale Zukunftsthemen gemeinsam voranzutreiben. Michael Johannes, Vice President Mobility & Logistics: „Im Aftersales werden Geschäftsmodelle im Bereich der Fahrzeugdaten immer bedeutender. Vor allem Assistenzsysteme, Car-Safety und Car-Entertainment sind Wachstumsbereiche. Auf Kundenseite lässt sich ein gesteigertes Interesse für Wartungs- und Servicemanagement beobachten. Hier bietet die Automechanika als internationale Plattform für Werkstatt, Industrie und Handel beste Voraussetzungen für geschäftliche Begegnungen und Wissenstransfer.“ Die neue Dialog- und Veranstaltungsreihe ‚Road to Automechanika‘, organisiert vom VDIK, diskutiert aktuelle Aftersales-Fragen im Vorfeld der Messe. Nach dem Kick-off am 28. Januar in Berlin sind zwei weitere Events am 24. März in Frankfurt am Main und am 24. Juni in Berlin geplant.

 

Themenschwerpunkt: Software-Defined Vehicle

Software-Defined Vehicle ist ein weiterer neuer Themenschwerpunkt auf der Messe, in prominenter Lage in der Festhalle. Dazu erklärt Olaf Mußhoff, Director Automechanika Frankfurt: „Im neuen Forum ‚HighTech4Mobility‘ dreht sich alles um die Frage: Wie weit sind die Technologien für ein Software-Defined Vehicle entwickelt, und welche Strategien gibt es für ein effektives Lifecycle Management? Wie steht es um Advanced Driver Assistance Systems (ADAS), autonomes Fahren, Datenmanagement, Cybersecurity und In-Car-Entertainment? Eingeladen sind Softwareunternehmen, OEMs, Tier-1 und Branchen-Experten, die über Strategien, Innovationen und neue Geschäftsmodelle für den Aftermarket diskutieren.“

 

Action und Emotionen

Viel Action und Emotionen pur versprechen zwei neue Formate im Rahmenprogramm auf dem Freigelände: Die Automechanika Pitlane, eine 200 Meter lange Boxengasse unter den Arkaden der Halle 4, wird der neue Treffpunkt für Motorsportfans. Besucher erwartet dort Live-Action mit Szenegrößen und ihren Boliden, Motorensounds, spannende Challenges und exklusive Insights. Offroad-Feeling bietet der neue ‚Experience Park‘ vor den Hallen 9 und 11: XXL-Fahrzeuge wie Monstertrucks, ein Unimog-Parcours und weitere Attraktionen wie ein Überschlag-Simulator sind geplant. Testfahrten mit E‑Fahrzeugen und weiteren alternativen Antrieben erwarten die Besucher wieder auf dem ‚Future Mobility Park‘ auf der Agora.

 

Oldtimer und Youngtimer

Auch das Angebot rund um Oldtimer und Youngtimer wird erweitert. Die Messeveranstalter haben gemeinsam mit FIVA, dem führenden internationalen Oldtimerverband, und den Unternehmen Bosch, DAT, Eucon und ROWE eine ‚Classic Alliance‘ gegründet. Ziel ist es, Classic-Experten aus unterschiedlichen Branchen zu vernetzen und zu zeigen, welche Chancen dieses Segment insbesondere Werkstätten und Handel bietet. Live-Restaurierungen an einem außergewöhnlichen Fahrzeug, spannende Talks auf der Bühne in Halle 11.1 im Classic-Car-Areal sowie vielfältige Möglichkeiten zum persönlichen Austausch prägen das Programm. Zusätzlich ist eine tägliche Happy Hour am Nachmittag geplant. Ein Highlight wird die Preisverleihung des „Goldenen Klassikers“ von der AUTO BILD KLASSIK am Abend des 8. September 2026.

 

Karriereperspektiven für junge Menschen

Speziell an die Gen Z und die Generation Alpha richtet sich das zweifach ausgezeichnete Format AMBITION im Rahmen der Automechanika Frankfurt. Unter dem Leitgedanken „What’s up next?“ treffen hier Karriereperspektiven, technologische Impulse und Entertainment aufeinander. An interaktiven Ständen, in Workshops und bei Live-Talks erhalten Schülerinnen und Schüler, Auszubildende sowie Studentinnen und Studenten praxisnahe Einblicke in die vielfältigen Berufsfelder und Zukunftsthemen der Branche. Wolfgang Weyand, Director Automechanika Special Events, erklärt: „Größer, sichtbarer und mit einem starken Partnernetzwerk, unter anderem mit Eintracht Frankfurt, Myle, dem Schrauberblog und der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main und allen führenden berufsbildenden Verbänden, geht das Format in die zweite Runde. Mit dem Umzug 2026 in die Festhalle schlagen wir nun das nächste Kapitel unserer Entwicklung auf.“

 

Warum sich der Besuch der Automechanika lohnt

Ein Besuch der Automechanika Frankfurt 2026 lohnt sich :

  • Zukunftsthemen wie KI, E-Mobilität und Digitalisierung prägen die Branche und eröffnen neue Geschäftschancen im Aftermarket.
  • In den Foren zu den Themen „Software Defined Vehicle“, „ADAS“, „autonomes Fahren” und „Cybersecurity“ erhalten Sie wertvolle Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Strategien.
  • In praxisnahen Live-Formaten wie Pitlane, Experience Park und Future Mobility Park werden Demonstrationen und Testfahrten mit E-Fahrzeugen angeboten.
  • Die Old-/Youngtimer-Expertise von Classic Alliances schafft neue Servicemöglichkeiten und bietet die Gelegenheit zum Networking mit Spezialisten.
  • Der Nachwuchs- und Karrierefokus „AMBITION” zieht die Generation Z, Schüler und Auszubildende an und bietet den kommenden Fachkräften konkrete Kontakte.

 

 

Autor: Michael Teschke | Quelle und Foto: Automechanika, Messe Frankfurt
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