Widerrufsbutton kommt: Das müssen Online-Shops und Unternehmen jetzt wissen

Widerrufsbutton kommt: Das müssen Online-Shops und Unternehmen jetzt wissen

Das Wichtigste in Kürze

  • Ab dem 19. Juni 2026 gilt die Pflicht zur Einführung eines Widerrufsbuttons für Online-Verträge über Waren und Dienstleistungen.
  • Mit der Widerrufsfunktion soll der Widerruf genauso einfach werden wie der Vertragsschluss. Verpflichtend ist er aber nur für den B2C-Bereich.
  • Bei der Umsetzung sollten nicht nur technische Herausforderungen, sondern auch rechtliche Aspekte wie die korrekte Platzierung und Beschriftung der Funktion berücksichtigt werden.

 

Worum geht’s?

Wer online Verträge mit wenigen Klicks abschließt, soll sie zukünftig genauso einfach widerrufen können: Die EU-Richtlinie (EU) 2023/2673 verlangt von Online-Händlern und Unternehmen ab dem 19. Juni 2026 eine digitale Widerrufsfunktion auf der Website – klar, sichtbar und rechtssicher. Wir klären, für wen der Widerrufsbutton zur Pflicht wird, wie er gestaltet sein muss und was Sie als Shopbetreiber, Agentur oder Unternehmen schon jetzt tun können, um Ihr Business fit für die Anforderungen der Verbraucherrechterichtlinie zu machen.

1. Was ist der Widerrufsbutton?

Mit dem Widerrufsbutton sollen Verbraucher online abgeschlossene Verträge über Waren oder Dienstleistungen genauso einfach widerrufen können, wie sie sie abgeschlossen haben. Statt die notwendigen Informationen erst mühsam zusammenzusuchen, E-Mails zu schreiben oder gar das Muster-Widerrufsformular auszudrucken, soll der Widerruf direkt auf der Website bzw. Shop-Page möglich sein.

Die Pflicht zum Widerrufsbutton ergibt sich aus der EU-Richtlinie (EU) 2023/2673. Diese müssen Deutschland und alle anderen EU-Mitgliedsstaaten in nationales Recht umsetzen. Das Gesetz wurde im Februar 2026 im Bundesgesetzblatt verkündet und sieht u.a. Änderungen im BGB vor. Spätestens ab dem 19. Juni 2026 müssen Unternehmen, die einen Abschluss ihrer Verträge online anbieten, eine digitale Widerrufsfunktion anbieten.

Lesen Sie den gesamten Beitrag auf >> eRecht24.de

Redaktion: Michael Teschke. Quelle: eRecht24, Autorin: Sophie Suske.

Automechanika 2026 – Zukunftsthemen, Networking und Nachwuchsförderung

Automechanika 2026 – Zukunftsthemen, Networking und Nachwuchsförderung

Aktuelle Entwicklungen wie KI, E-Mobilität, Digitalisierung, Nachhaltigkeit und neue Mobilitätskonzepte stellen die Automotive-Branche vor Herausforderungen. Im Automotive Aftermarket bestimmen die Entwicklungen rund um die Themen Connected Cars und Software-Defined Vehicle (SDV) die Agenda. Deshalb plant die Automechanika Frankfurt vom 8. bis 12. September 2026 zahlreiche Möglichkeiten zur Vernetzung für wichtige Marktteilnehmer und neue Player. Als internationale Leitmesse für Industrie, Werkstatt und Handel stellt sie neue Technologien und Services in den Mittelpunkt.

 

Neu: Kooperation zwischen VDIK und der Automechanika

Neu für die diesjährige Messe ist die Kooperation zwischen dem Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) und der Automechanika Frankfurt. Gemeinsam will man den markengebundenen automobilen Aftermarket weiter stärken und zentrale Zukunftsthemen gemeinsam voranzutreiben. Michael Johannes, Vice President Mobility & Logistics: „Im Aftersales werden Geschäftsmodelle im Bereich der Fahrzeugdaten immer bedeutender. Vor allem Assistenzsysteme, Car-Safety und Car-Entertainment sind Wachstumsbereiche. Auf Kundenseite lässt sich ein gesteigertes Interesse für Wartungs- und Servicemanagement beobachten. Hier bietet die Automechanika als internationale Plattform für Werkstatt, Industrie und Handel beste Voraussetzungen für geschäftliche Begegnungen und Wissenstransfer.“ Die neue Dialog- und Veranstaltungsreihe ‚Road to Automechanika‘, organisiert vom VDIK, diskutiert aktuelle Aftersales-Fragen im Vorfeld der Messe. Nach dem Kick-off am 28. Januar in Berlin sind zwei weitere Events am 24. März in Frankfurt am Main und am 24. Juni in Berlin geplant.

 

Themenschwerpunkt: Software-Defined Vehicle

Software-Defined Vehicle ist ein weiterer neuer Themenschwerpunkt auf der Messe, in prominenter Lage in der Festhalle. Dazu erklärt Olaf Mußhoff, Director Automechanika Frankfurt: „Im neuen Forum ‚HighTech4Mobility‘ dreht sich alles um die Frage: Wie weit sind die Technologien für ein Software-Defined Vehicle entwickelt, und welche Strategien gibt es für ein effektives Lifecycle Management? Wie steht es um Advanced Driver Assistance Systems (ADAS), autonomes Fahren, Datenmanagement, Cybersecurity und In-Car-Entertainment? Eingeladen sind Softwareunternehmen, OEMs, Tier-1 und Branchen-Experten, die über Strategien, Innovationen und neue Geschäftsmodelle für den Aftermarket diskutieren.“

 

Action und Emotionen

Viel Action und Emotionen pur versprechen zwei neue Formate im Rahmenprogramm auf dem Freigelände: Die Automechanika Pitlane, eine 200 Meter lange Boxengasse unter den Arkaden der Halle 4, wird der neue Treffpunkt für Motorsportfans. Besucher erwartet dort Live-Action mit Szenegrößen und ihren Boliden, Motorensounds, spannende Challenges und exklusive Insights. Offroad-Feeling bietet der neue ‚Experience Park‘ vor den Hallen 9 und 11: XXL-Fahrzeuge wie Monstertrucks, ein Unimog-Parcours und weitere Attraktionen wie ein Überschlag-Simulator sind geplant. Testfahrten mit E‑Fahrzeugen und weiteren alternativen Antrieben erwarten die Besucher wieder auf dem ‚Future Mobility Park‘ auf der Agora.

 

Oldtimer und Youngtimer

Auch das Angebot rund um Oldtimer und Youngtimer wird erweitert. Die Messeveranstalter haben gemeinsam mit FIVA, dem führenden internationalen Oldtimerverband, und den Unternehmen Bosch, DAT, Eucon und ROWE eine ‚Classic Alliance‘ gegründet. Ziel ist es, Classic-Experten aus unterschiedlichen Branchen zu vernetzen und zu zeigen, welche Chancen dieses Segment insbesondere Werkstätten und Handel bietet. Live-Restaurierungen an einem außergewöhnlichen Fahrzeug, spannende Talks auf der Bühne in Halle 11.1 im Classic-Car-Areal sowie vielfältige Möglichkeiten zum persönlichen Austausch prägen das Programm. Zusätzlich ist eine tägliche Happy Hour am Nachmittag geplant. Ein Highlight wird die Preisverleihung des „Goldenen Klassikers“ von der AUTO BILD KLASSIK am Abend des 8. September 2026.

 

Karriereperspektiven für junge Menschen

Speziell an die Gen Z und die Generation Alpha richtet sich das zweifach ausgezeichnete Format AMBITION im Rahmen der Automechanika Frankfurt. Unter dem Leitgedanken „What’s up next?“ treffen hier Karriereperspektiven, technologische Impulse und Entertainment aufeinander. An interaktiven Ständen, in Workshops und bei Live-Talks erhalten Schülerinnen und Schüler, Auszubildende sowie Studentinnen und Studenten praxisnahe Einblicke in die vielfältigen Berufsfelder und Zukunftsthemen der Branche. Wolfgang Weyand, Director Automechanika Special Events, erklärt: „Größer, sichtbarer und mit einem starken Partnernetzwerk, unter anderem mit Eintracht Frankfurt, Myle, dem Schrauberblog und der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main und allen führenden berufsbildenden Verbänden, geht das Format in die zweite Runde. Mit dem Umzug 2026 in die Festhalle schlagen wir nun das nächste Kapitel unserer Entwicklung auf.“

 

Warum sich der Besuch der Automechanika lohnt

Ein Besuch der Automechanika Frankfurt 2026 lohnt sich :

  • Zukunftsthemen wie KI, E-Mobilität und Digitalisierung prägen die Branche und eröffnen neue Geschäftschancen im Aftermarket.
  • In den Foren zu den Themen „Software Defined Vehicle“, „ADAS“, „autonomes Fahren” und „Cybersecurity“ erhalten Sie wertvolle Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Strategien.
  • In praxisnahen Live-Formaten wie Pitlane, Experience Park und Future Mobility Park werden Demonstrationen und Testfahrten mit E-Fahrzeugen angeboten.
  • Die Old-/Youngtimer-Expertise von Classic Alliances schafft neue Servicemöglichkeiten und bietet die Gelegenheit zum Networking mit Spezialisten.
  • Der Nachwuchs- und Karrierefokus „AMBITION” zieht die Generation Z, Schüler und Auszubildende an und bietet den kommenden Fachkräften konkrete Kontakte.

 

 

Autor: Michael Teschke | Quelle und Foto: Automechanika, Messe Frankfurt
Networking:
Automechanika Frankfurt

Gebrauchtwagen – den Dschungel durchdringen

Gebrauchtwagen – den Dschungel durchqueren

  • Nebenkosten im Blick: Nicht allein den Kaufpreis betrachten
  • Lohnend: Zeit für die Vorbereitung und das Sammeln von Informationen
  • Sinnvoll: ein gründlicher Check samt ausführlicher Probefahrt – vor allem
    beim Kauf von Privatanbietern

Das Angebot ist riesig: Einschlägige Gebrauchtwagen-Portale offerieren Millionen von Autos aller Klassen, Antriebsarten, Baujahre und Preiskategorien. In diesem Dschungel ist es nicht leicht, den passenden Wagen zu finden. Die GTÜ‑Gesellschaft für Technische Überwachung mbH gibt einige Tipps für den Gebrauchtwagenkauf. Sie richten sich an jene, die das erste eigene Auto erwerben wollen, und gleichermaßen an solche, die alle paar Jahre eines benötigen. Vor Beginn der Suche sollten Interessenten das Einsatzgebiet des Fahrzeugs bestimmen, das Budget realistisch planen und dann Fahrzeuge vergleichen. Der Kauf beim Händler bietet mehr Sicherheit, ist aber in der Regel etwas teurer als den Alltagsbegleiter bei einem privaten Verkäufer zu erstehen.

Wohin soll die Reise gehen? Ob große Begeisterung für das Auto oder nicht, in erster Linie sollte vor einem Kauf geprüft werden, wie und wo der neue Wagen genutzt wird. Vorwiegend im Stadtverkehr, oder führt der Weg zum Arbeitsplatz doch eher über Land? Fährt mitunter eine ganze Familie mitsamt Einkäufen oder Reisegepäck für den gemeinsamen Jahresurlaub? Gute Kriterien für eine Vorauswahl bieten Vergleichstests in Fachzeitschriften.

Budgetplanung: Der Kassensturz vor dem Erwerb sollte nicht nur die Kaufsumme selbst betreffen. Wie hoch sind die Folgekosten wie Steuer, Versicherungen und Kundendienste? Vernünftig ist auch eine kleine Rücklage für unverhoffte Reparaturen oder das Beseitigen eines Parkremplers. Größere Unfallschäden übernimmt die Kfz-Versicherung, sofern „Vollkasko“ abgeschlossen wurde. In die Kalkulation sollte auch der durchschnittliche Treibstoff- oder Stromverbrauch einfließen. Die Preissprünge an den Zapfsäulen der vergangenen Wochen rücken diesen Aspekt verstärkt in den Vordergrund. Von Fahrzeug zu Fahrzeug gibt es beachtliche Unterschiede bei den Energiekosten. Eine stattliche Limousine verbraucht gegenüber einem Kleinwagen mitunter doppelt so viel. Elektroautos sind hinsichtlich der Kosten vom Kauf bis zu den Energieaufwendungen zuletzt deutlich attraktiver geworden.

Vergleichen lohnt sich: So unübersichtlich die Portale im Netz mit ihrem schier unerschöpflichen Angebot wirken mögen, manche Vorteile bieten sie: So ziemlich jedes Angebot lässt sich mit einem anderen vergleichen. Mit ein paar Klicks kann man herausfinden, ob der im nahen Umkreis angebotene Wagen preislich im Rahmen liegt. Dieses Wissen stärkt die Verhandlungsbasis gegenüber dem Verkäufer. Die Angebotsvielfalt ermöglicht zugleich, dass zahlreiche Wünsche nach Farbe oder Ausstattung erfüllt werden können.

Technik-Check: Es liegt auf der Hand: Je günstiger ein Fahrzeug angeboten wird, desto höher ist der Kilometerstand und desto intensiver wurde es genutzt. Als Laie ist es nicht leicht, ein sicheres Urteil zu fällen. Hilfreich ist stets eine aktuelle und „ohne Mängel“ absolvierte Hauptuntersuchung, wie sie die GTÜ flächendeckend anbietet. Mängel beispielsweise an Bremsen, Fahrwerkskomponenten oder Lichtanlage sollten so ausgeschlossen sein. Wenn aus den Unterlagen im Handschuhfach oder Rechnungen hervorgeht, dass alle Kundendienste zur passenden Zeit durchgeführt wurden, schafft dies zusätzliches Vertrauen. Bei Elektroautos ist ein Batterietest sinnvoll, der ihren Zustand ermittelt („State of Health“, SoH). Glücklich kann sich schätzen, wer im Familien- oder Freundeskreis einen Experten aufbieten kann, der bei einer gründlichen Durchsicht des Objekts vielleicht sogar versteckte Mängel wie Unfallschäden erkennt. Für andere Käufer mit wenig Erfahrung kann sich die Investition von einigen hundert Euro in einen Sachverständigen auszahlen.

Probefahrt: Eine Probefahrt ist trotz Hauptuntersuchung und vieler Belege dringend zu empfehlen. Wie steht es um das Startverhalten bei einem kalten Triebwerk? Läuft es sofort „rund“ und ohne „Ölfahne“ aus dem Auspuff? Fühlt sich das Fahrverhalten einwandfrei oder „schwammig“ an? Wie verhält sich der Kandidat beim Beschleunigen, Bremsen oder Lenken? Rasten alle Gänge leicht und ohne Kratzgeräusche ein, vor allem beim Zurückschalten? Klingt der Motor auch bei höheren Drehzahlen ruhig und vertrauenserweckend? Weisen keine Warnleuchten auf aktuelle Defekte hin? Auch die Funktion der Klimaanlage sollte getestet werden.

Wo kaufen? Fahrzeuge von Privatanbietern sind in der Regel etwas günstiger, doch schließen sie in den meisten Fällen jegliche Gewährleistung aus. Der Verkäufer haftet allenfalls, wenn er vorsätzlich technische Mängel oder Unfälle verschweigt. Oder falsche Angaben macht – etwa aufgrund eines manipulierten Kilometerzählers. Autohändler haben eine gesetzliche Gewährleistungspflicht, wenn sie an Privatkunden verkaufen. Große Autohäuser und Vertragshändler bieten tendenziell die verlässlicheren Fahrzeuge. Jedoch sind besonders günstige Angebote bei ihnen eher selten zu finden, weil sie die Risiken älterer Fahrzeuge scheuen oder solcher mit starken Gebrauchsspuren. Interessant können freie Meisterbetriebe sein, die auf eine bestimmte Marke oder ein Modell spezialisiert sind. Kleine Mängel beheben sie oft noch vor dem Verkauf und andere Auffälligkeiten auch danach rasch. Im weiten Feld zwischen Privatverkäufern und markengebundenen Vertragshändlern existieren außerdem natürlich die „Kiesplatz-“ oder „Fähnchenhändler“, wie sie salopp genannt werden. Ein buntes Feld an Fahrzeugen, größtenteils im unteren Preissegment ist hier im Angebot, darunter auch manche Exoten. Ein gründlicher Check samt Probefahrt wie bei einem privaten Anbieter ist auch hier empfehlenswert.

Diese Tipps reduzieren das Risiko bei einem Gebrauchtwagenkauf deutlich: Wer sich Zeit nimmt, Angebote kritisch prüft und im Zweifel fachlichen Rat einholt, kann aus dem riesigen Angebot ein passendes und zuverlässiges Fahrzeug finden.

Autor: Michael Teschke | Quelle und Foto: GTÜ

Networking:

GTÜ Gesell­schaft für Tech­ni­sche Über­wa­chung mbH

ZKF-News 21/2026

ZKF-Präsident Arndt Hürter

Bild: ZKF-Präsident Arndt Hürter (Köln)

ZKF-News 21/2026 vom 12.05.2026

Erfolgreicher ZKF-Branchentreff 2026 in Köln | Zukunftsthemen, Fachwissen und Know-how und 100 Jahre Karosseriebauer-Innung Köln

Der ZKF veranstaltete am 7. und 8. Mai in Köln einen Branchentreff mit Rekordbeteiligung: Rund 600 Teilnehmer aus der K&L-Branche wurden auf dem Fachkongress an 3 verschiedenen Veranstaltungsorten in Köln begrüßt.

Im Fokus standen aktuelle Branchenthemen wie Elektromobilität, digitale Transformation, nachhaltige Reparaturprozesse sowie neue Entwicklungen im Fahrzeugbau.

Zu den Höhepunkten zählten unter anderem die Podiumsdiskussion mit Vertretern von Allianz und HUK-Coburg, ein umfangreiches Fachprogramm mit parallelen Pkw- und Nutzfahrzeug-Symposien sowie eine große Fachausstellung mit rund 50 Ausstellern.

Den festlichen Abschluss bildete der Galaabend in der Flora Köln anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Karosseriebauer-Innung Köln.

Verdiente Persönlichkeiten mit der goldenen ZKF-Ehrennadel ausgezeichnet

Am 07.05.2026 wurden folgende Persönlichkeiten aus dem ZKF-Vorstand auf dem diesjährigen ZKF-Branchentreff mit der goldenen ZKF-Ehrennadel, der höchsten Auszeichnung des ZKF, für deren Engagement im Handwerk und im ZKF geehrt:

> Reiner Brenner, Mönchengladbach
> Thomas Gessner, Klipphausen
> Olaf Räker, Bielefeld

Als Highlight ist die Verleihung der goldenen ZKF-Ehrennadel mit einem Brillanten an den ausscheidenden ZKF-Vizepräsident Detlev Thedens zu erwähnen.

Wir gratulieren auch an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich. (CK)

German Craft Skills: Ehrung der Besten

Der ZKF hat die Sieger des Bundeswettbewerbs „German Craft Skills“ am 07. Mai 2026 im Rahmen des ZKF-Branchentreffs in Köln feierlich geehrt.

Die Auszeichnung fand im Moto59 in besonderem Ambiente statt und würdigte die herausragenden Leistungen der Nachwuchstalente des Karosserie- und Fahrzeugbauer-Handwerks.

Bereits in den News 51/2025 wurden die Gewinner ausführlich vorgestellt.

Der ZKF gratuliert den Preisträgern auch an dieser Stelle nochmals herzlich zu ihrem Erfolg und wünscht weiterhin viel Erfolg für den beruflichen Weg. (CK)

ZKF-Jahresmagazin 2026: Lösungen und aktuelle Informationen der Verbandsarbeit

Suchen Sie Antworten und Lösungen für Ihre betriebliche Arbeit oder aber einen Ansprechpartner innerhalb des ZKF?

Informationen mit Tipps finden Sie im neu veröffentlichten ZKF-Jahresmagazin 2026 mit aktuellen Fachartikeln über die Arbeit im ZKF und seinem Leistungsprofil. Sie erhalten ausführlich Einblicke über die aktuellen Entwicklungen in der Fahrzeugtechnik im herstellenden und reparierenden Karosserie- und Fahrzeugbau, aber auch in rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Themen. Informationen rund um die Fort-, Aus- und Weiterbildung finden Sie gezielt mit Ansprechpartnern für Ihre betriebliche Arbeit. Mit der Online-Ansicht des Jahresmagazins können Sie interaktiv im Magazin stöbern.

Besonderer ZKF-Service für Sie als Mitglied

Als einen besonderen ZKF-Service erhalten Sie in Kürze als ZKF-Mitgliedsbetrieb Ihr eigenes Exemplar des Magazins. Es eignet sich als Nachschlagewerk und Informationsmedium für Mitarbeiter und Ihre Kunden, um Informationen zu vermitteln und sich über die Branche zu informieren.

Herzlich bedanken wir uns über die Unterstützung in Form einer Anzeigenschaltung durch unsere Fördermitglieder und dem ZKF nahestehender Unternehmen im Magazin.

Das neue interaktive ZKF-Jahresmagazin 2026 finden Sie im ZKF-Internetauftritt in der Rubrik „Leistungen“ >hier<. (AG)

Autor: Michael Teschke | Quelle und Bild: ZKF

ZKF- Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik:

Automechanika Frankfurt

CARAVAN SALON 2026 – Trends und Innovationen entdecken

CARAVAN SALON 2026 – Trends und Innovationen entdecken

Caravaning ist mehr als Urlaub – es ist ein Lebensgefühl. Es bedeutet, aufzubrechen, wann immer man will, neue Orte zu entdecken und die Welt auf die eigene Art zu erleben. Genau dieses Gefühl wird auf dem CARAVAN SALON spürbar wie nirgendwo sonst. Gleichzeitig ist Düsseldorf der Ort, an dem sich die internationale Caravaning-Industrie trifft und Innovationen erstmals sichtbar und erlebbar werden. Vom 28. August (Preview Day) bis zum 6. September 2026 wird das Düsseldorfer Messegelände zum Zentrum dieser einzigartigen Welt. Wer Caravaning erleben, vergleichen oder für sich neu entdecken möchte, kommt am CARAVAN SALON nicht vorbei.

„Gerade in Zeiten, in denen viele Menschen bewusster entscheiden, wie und wofür sie ihre Zeit und ihr Geld einsetzen, gewinnt Caravaning weiter an Bedeutung. Es steht für flexible Auszeiten, spontane Kurztrips oder für lange Reisen – und für die Freiheit, den eigenen Urlaub individuell zu gestalten. Genau hier setzt der CARAVAN SALON an: Er zeigt nicht nur Produkte, sondern eröffnet konkrete Möglichkeiten. Besucherinnen und Besucher können vergleichen, ausprobieren, sich inspirieren lassen und direkt die Lösungen finden, die zu ihrem Lebensstil passen“, sagt Stefan Koschke, Director des CARAVAN SALON.

Gleichzeitig nutzen die Aussteller die besondere Kraft des CARAVAN SALON, um ihre Ideen, Produkte und Innovationen genau dort zu zeigen, wo sie ihre größte Wirkung entfalten: im direkten Austausch mit Menschen. „Bei uns wird nicht einfach nur präsentiert, sondern in unseren Messehallen wird Caravaning in seiner ganzen Vielfalt erlebbar gemacht: Fahrzeuge, Technik und Zubehör ebenso wie Reiseziele, Camping- und Stellplätze. In Düsseldorf treffen Hersteller und Anbieter auf eine hochinteressierte, kaufkräftige Zielgruppe sowie auf internationale Branchenexperten. Diese einzigartige Kombination macht den CARAVAN SALON zum entscheidenden Ort, um Innovationen emotional aufzuladen und nachhaltig zu verankern – bei Endkunden ebenso wie bei Geschäftspartnern. Hier entsteht Relevanz – und hier werden Kauf-Entscheidungen getroffen. Die ausstellende Industrie und der Handel erwarten vom CARAVAN SALON eine nachhaltige Belebung des Marktes,“ ergänzt Koschke.

CARAVAN SALON als Impulsgeber der Branche
Der CARAVAN SALON setzt auch 2026 entscheidende Impulse für die Branche und gibt Orientierung in einem dynamischen Marktumfeld. Unter dem Motto „Der CARAVAN SALON öffnet neue Welten“ zeigt die 65. Ausgabe der Leitmesse, wie vielfältig und innovativ mobiles Reisen heute ist – und wohin sich die Branche entwickelt. In 15 Hallen erwartet die Community eine einzigartige Auswahl an Reisemobilen, Caravans und Campervans – ergänzt durch Zubehör, technisches Equipment, Ausbauteile, Dachzelte und Mobilheime.

Darüber hinaus präsentiert der CARAVAN SALON neue Reiseziele, sowie Camping- und Stellplätze und macht Lust darauf, die Welt auf eigene Weise zu entdecken. Gleichzeitig stärkt die Messe ihre Rolle als internationale Plattform für Branchenprofis und bietet mit einem hochwertigen Konferenzprogramm im B2B-Bereich Raum für Austausch, neue Ideen und konkrete Geschäftsbeziehungen.

Caravaning trifft den Nerv der Zeit
Daniel Onggowinarso, Geschäftsführer des Caravaning Industrie Verbandes (CIVD), erklärt, warum Caravaning für viele Menschen an Bedeutung gewinnt: „In Zeiten, die viele Menschen als unsicher und schnelllebig empfinden, wächst das Bedürfnis nach Ausgleich und bewussten Auszeiten vom Alltag spürbar. Urlaub ist längst mehr als nur Erholung, er steht für Freiheit, für Nähe zur Natur und für die Möglichkeit, die eigene Zeit selbstbestimmt zu gestalten. Genau das macht Caravaning für immer mehr Menschen so attraktiv. Gleichzeitig gewinnt vor dem Hintergrund aktueller Krisen auch der Kostenaspekt zunehmend an Bedeutung. Caravaning bietet hier gegenüber vielen anderen Urlaubsformen einen klaren Vorteil, denn sowohl Reiseroute als auch Reisedauer lassen sich flexibel planen und individuell am Budget ausrichten. So behalten Reisende auch in unsicheren Zeiten die volle Kontrolle über ihre Urlaubskosten und können ihre Planung jederzeit anpassen. Wie sehr Caravaning damit den Nerv der Zeit trifft, zeigt sich besonders eindrucksvoll auf dem CARAVAN SALON. Als größte und wichtigste Messe der Branche ist er nicht nur das Jahreshighlight für die Industrie, sondern auch der Ort, an dem die gesamte Vielfalt des mobilen Reisens sichtbar wird. Nirgendwo sonst ist das Angebot an Fahrzeugen, Zubehör, Dienstleistungen und Reiseinspirationen so umfassend wie in Düsseldorf. Jahr für Jahr begeistert die Messe Besucher aller Altersgruppen und spricht erfahrene Caravaning-Enthusiasten ebenso an wie Neueinsteiger.“

Neue Themenwelten setzen Trends und schaffen Orientierung
Der CARAVAN SALON entwickelt seine Angebotsstruktur konsequent weiter und schafft in der enormen Produktvielfalt noch mehr Orientierung für die Besucher. Neue und klar definierte Themenbereiche helfen dabei, Trends gezielt zu entdecken und sich schneller im Angebot zurechtzufinden.

Ein Schwerpunkt liegt auf dem neuen Offroad-Bereich in den Hallen 16 und 17, in dem geländegängige Fahrzeuge sowie Präsentationen für besonders autarkes Reisen gebündelt gezeigt werden. Ebenfalls neu ist der eigenständige Dachzelt-Bereich in Halle 7a, der den anhaltenden Trend rund um flexible und kompakte Reiseformen aufgreift und eine große Bandbreite an Modellen und Innovationen zeigt.

Bewährte Themenwelten wie Equipment & Outdoor (Halle 3), Travel & Nature (Halle 7) sowie Technology & Components (Hallen 13 und 14) bleiben in ihrem gewohnten Umfeld und bieten weiterhin eine klare Struktur innerhalb des Messeangebots. Die Halle 9 steht aufgrund laufender Modernisierungsmaßnahmen weiterhin nicht zur Verfügung.

Preview Day am 28. August
Der Preview Day am Freitag, 28. August, bietet mit begrenztem Ticketkontingent eine besonders entspannte Atmosphäre für alle, die die Neuheiten der Branche in Ruhe entdecken wollen.

Der Ticketverkauf startet am 11. Juni. Aktuelle Informationen und Neuigkeiten gibt es im Internet unter www.caravan-salon.de.

Tickets und Preise zum CARAVAN SALON Düsseldorf 2026:
Die Tageskarte kostet für Erwachsene am Wochenende 20 Euro, werktags 18 Euro; Ermäßigt (Schüler, Studenten, Club CARAVAN SALON & boot, ADAC) am Wochenende 18 Euro, werktags 16 Euro), für Kinder (6 bis 12 Jahre) beträgt das Tagesticket am Wochenende und werktags 6 Euro. Darüber hinaus wird von Montag bis Freitag ein Nachmittagsticket für 12 Euro angeboten (von 14 bis 18 Uhr). Die Preise für den Preview Day liegen für Erwachsene bei 39 Euro (ermäßigt 35 Euro), Kinder von 6 bis 12 Jahren zahlen 6 Euro.

Hotelbuchung leicht gemacht
Für alle, die noch auf der Suche nach der idealen Unterkunft für den CARAVAN SALON 2026 sind, gibt es eine speziell entwickelte Buchungsplattform, um Hotelübernachtungen schnell und einfach zu sichern. Durch die Partnerschaft der Messe Düsseldorf mit KUONI Tumlare und der innovativen HotelMap-Buchungsplattform, die optimal auf die Bedürfnisse von Ausstellern, Besuchern und Medienvertretern abgestimmt ist, wird die Reiseplanung so komfortabel wie nie. Die benutzerfreundliche Plattform liefert alle wichtigen Informationen auf einen Blick – von der Fahrzeit zum Messegelände über besondere Annehmlichkeiten bis hin zum besten verfügbaren Preis: https://hotelmap.com/MGMHR

CARAVAN SALON DÜSSELDORF
Mit 270.000 Besuchern aus mehr als 80 Ländern und 810 Ausstellern aus mehr als 40 Ländern im Jahr 2025 ist der CARAVAN SALON DÜSSELDORF die weltweit größte Messe für mobiles Reisen und der wichtigste Treffpunkt der Caravaning-Branche. Der CARAVAN SALON 2026 findet vom 28. August (Preview Day) bis zum 6. September statt.

Autor: Michael Teschke | Quelle und Foto: Messe Düsseldorf, ctillmann
CARAVAN SALON:
Caravan Salon

ZKF-News 20/2026

ZKF-News 20/2026 vom 06.05.2026

Für Kurzentschlossene: Restplätze im Lehrgang zur Schadenbewertung und Kalkulation in der Caravan-Instandsetzung am 22. Mai 2026 in Friedberg

Speziell für die Weiterbildung von Mitarbeitern, die in der Auftragsannahme oder Kalkulation von Caravan und Reisemobilen tätig sind, bieten wir in Zusammenarbeit mit dem spezialisierten Kfz-Sachverständigen Felix Hoffmann den Lehrgang „Schadenbewertung und Kalkulation in der Instandsetzung von Wohnwagen und Wohnmobilen“ an.

Der 1-tägigen Lehrgang gibt einen Einstieg, um ein Grundverständnis und einen Überblick der verschiedensten Baukonstruktionen zu erhalten. Reparaturmethoden werden erläutert, Reparaturkosten anhand von Beispielen kalkuliert und es wird auf die Einsatzmöglichkeit der Kalkulationsprogramme von Audatex und DAT eingegangen.

Termin: 22. Mai 2026, Friedberg | Anmeldung >hier<  (DC)

Messe-Angebot für Caravan-Fachbetriebe auf Caravan Salon 2026

Der ZKF wird auf dem nächsten Caravan Salon, der vom 28. August bis 6. September 2026 in Düsseldorf stattfindet, erneut mit einem Messestand vertreten sein.

Unseren zertifizierten Caravan-Fachbetrieben geben wir auch in diesem Jahr wieder die Gelegenheit, sich am Messeauftritt zu beteiligen, um neue Kundenkontakte zu gewinnen.

Neben der Werbung mit dem Logo und der Auslage von Prospekten ist eine aktive Teilnahme auf dem Messestand möglich. Weitere Infos und finden Sie in diesem >Flyer<.

Nutzen Sie die Gelegenheit, sich mit einem kleinen Budget auf dem Caravan Salon – der Weltleitmesse für mobiles Reisen – einem großen Publikum zu zeigen und Kontakte in der Caravaning-Szene zu knüpfen. (DC)

Wichtig für die HU: Austauschfristen bei Gasheizungen beachten

Bei der Hauptuntersuchung (HU) von Reisemobilen steht die Betriebssicherheit der Heizsysteme im Fokus. Besonders wichtig für Servicebetriebe:

  • Austauschpflicht: Für ältere Heizgeräte (Inbetriebnahme 03/1993 bis 12/2005 gemäß TA 27) gilt eine Austauschfrist für Wärmetauscher. Diese beträgt meist 10 Jahre, wurde für bestimmte Modelle jedoch auf 30 Jahre verlängert.
  • Ausnahme E-Kennung: Moderne Geräte mit einer E-Kennzeichnung (nach UN/ECE R 122) unterliegen keiner gesetzlichen Austauschfrist mehr.
  • HU-Relevanz: Ist ein betroffenes Gerät nach Ablauf der Frist noch betriebsfähig eingebaut, führt dies zu einer negativen Bewertung der HU.

Eine detaillierte Übersicht mit einer Liste der betroffenen Modelle des viel verbreiteten Fabrikats Truma sowie deren Austauschvarianten finden Sie in unserem >Infoblatt<. (DC)

Autor: Michael Teschke | Quelle: ZKF

ZKF- Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik:

Automechanika Frankfurt

Fahrzeugzulassungen im April 2026

Fahrzeugzulassungen im April 2026

Im April 2026 wurden 249.163 Personenkraftwagen (Pkw) neu zugelassen, was einem Anstieg von 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Davon wurden 64,6 Prozent (-0,2 %) der Neuwagen gewerblich und 35,4 Prozent (+8,2 %) privat zugelassen.

Unter den deutschen Marken wies Smart mit einem Plus von 260,0 Prozent den stärksten Zuwachs im April 2026 auf und erreichte mit 972 Pkw einen Neuzulassungsanteil von 0,4 Prozent. Weitere Zugewinne im zweistelligen Bereich verzeichneten die Marken MINI (+23,7 %/1,4 %) und Audi (+19,0 %/7,4 %). Einstellige Zulassungssteigerungen entfielen auf die Marken Opel (+6,6 %/4,9 %) sowie Mercedes (+4,9 %/9,3 %). Rückläufige Neuzulassungszahlen registrierten hingegen die Marken BMW (-0,5 %/9,0 %), VW (-6,7 %/18,5 %), MAN (-8,5 %/0,0 %), Ford (-18,5 %/ 3,1 %) und Porsche (-26,1 %/0,9 %). VW war trotz des Rückgangs mit einem Anteil von 18,5 Prozent anteilstärkste deutsche Marke.

Bei den Importmarken wies Aston Martin (70 Pkw/ +1,650,0 %) erneut eine auffallende Steigerung auf – der Neuzulassungsanteil insgesamt lag bei 0,0 Prozent. Unter den Volumenmarken mit mindestens fünfstelligen Neuzulassungszahlen legte Skoda (21.192 Pkw) mit einem Plus von 12,2 Prozent und einem Anteil von 8,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat am deutlichsten zu und war damit auch anteilsstärkste Importmarke. Seat (11.771 Pkw) lag dagegen mit 13,9 Prozent hinter dem Ergebnis des Vorjahresmonats, was einen Anteil von 4,7 Prozent ausmachte. Mit mehr als 5.000 Neuzulassungen konnten die volumenstärkeren Importmarken Hyundai (+6,1 %/3,5 %), Renault (+28,7 %/2,2 %), Dacia (+5,6 %/2,2 %) und Peugeot (+2,8 %/2,2 %) ebenfalls einen Zuwachs bei den Neuzulassungen verzeichnen. Rückgänge verbuchten dagegen die Marken Fiat (-9,9 %/2,5 %), Kia (-6,0 %/ 2,3 %) und Toyota (-11,2 %/2,2 %).

Die SUVs hatten im April 2026 mit 35,1 Prozent den größten Anteil und verzeichneten einen Anstieg von 13,5 Prozent, gefolgt von der Kompaktklasse, die trotz eines Rückgangs von 12,9 Prozent das zweitstärkste Segment blieb. Die Kleinwagen konnten sich mit einem Anteil von 13,2 Prozent und einem Plus von 12,1 Prozent als drittstärkstes Segment behaupten. Die Mini-Vans (0,7 %) erreichten mit einer Steigerung von 28,5 Prozent den größten prozentualen Zuwachs, während die Wohnmobile (3,1 %/-23,2 %) deutlich hinter dem Ergebnis des Vergleichsmonats lagen.

Im April 2026 waren 64.350 Neuwagen den Elektro-Pkw (BEV) zuzuordnen und erreichten einen Anteil von 25,8 Prozent. Diese Antriebsart lag mit 41,3 Prozent über dem Ergebnis des Vorjahresmonats. 97.753 Neuwagen verfügten über einen hybriden Antrieb und erzielten einen Anteil von 39,2 Prozent (+6,6 %), darunter 27.546 Plug-in-Hybride (11,1 %/+13,3 %). 21,4 Prozent der Neuzulassungen waren den Benzinern (53.420 Pkw) zuzurechnen, deren Anzahl im Vergleich zum Vorjahresmonat um 20,0 Prozent abnahm. 32.437 Diesel-Pkw waren mit 13,8 Prozent ebenfalls rückläufig, ihr Anteil betrug 13,0 Prozent. 1.190 flüssiggasbetriebene Pkw (0,5 %/+18,1 %) und 2 Fahrzeuge mit Brennstoffzelle (Wasserstoff) (0,0 %) kamen zur Neuzulassung. Für die Antriebsarten Erdgas und Wasserstoff wurden keine Neuzulassungen registriert.

Der durchschnittliche CO2-Ausstoß der Pkw-Neuzulassungen im April 2026 betrug 97,6 g/km (-10,7 %).

Auf dem Nutzfahrzeugmarkt war bei den Fahrzeugklassen überwiegend ein Zuwachs zu verzeichnen (siehe Tabelle), wobei dieser bei den Sattelzugmaschinen (+26,6 %) am deutlichsten ausfiel. Die Neuzulassungen bei den Lastkraftwagen (Lkw) (-2,6 %) waren hingegen rückläufig. 25.342 fabrikneue Krafträder und damit 17,2 Prozent mehr als im Vergleichsmonat kamen im April 2026 zur Zulassung.

Insgesamt wurden 306.988 Kraftfahrzeuge (Kfz) (+3,7 %) und 25.581 Kfz-Anhänger (-3,6 %) erstmals in den Verkehr gebracht.

Auf dem Gebrauchtwagenmarkt wechselten insgesamt 666.856 Kfz (-3,4 %) und 40.826 Kfz-Anhänger (-1,4 %) die Halterin beziehungsweise den Halter.

Autor: Michael Teschke. Quelle: KBA Kraftfahrtbundesamt.

Neuzulassungen von Personenkraftwagen (Pkw) nach alternativen Antrieben

Neuzulassungen von Personenkraftwagen (Pkw) im Jahresverlauf 2026 nach Marken und alternativen Antrieben

Mit 444.008 Neuwagen erreichte der Anteil der Neuzulassungen mit alternativen Antrieben am Gesamtzulassungsvolumen von 699.404 Personenkraftwagen (Pkw) einen Anteil von 63,5 Prozent.

Die Anzahl der Neuwagen mit alternativen Antrieben (Elektro (BEV)*, Hybrid, Plug-in, Brennstoffzelle, Gas, Wasserstoff) überstieg somit das Niveau des ersten Quartals des Vorjahres um 19,4 Prozent.

235.750 Neuwagen beziehungsweise 33,7 Prozent waren mit einem Elektroantrieb (BEV, Plug-in, Brennstoffzelle) ausgestattet, was einem Anstieg von 33,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht.

Im Berichtszeitraum wurden 159.630 Elektro-Pkw (BEV) neu zugelassen. Das entspricht einem Anteil von 22,8 Prozent am Gesamtzulassungsvolumen und einem Anstieg von 41,3 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres.

*BEV steht für Battery Electric Vehicle, also Fahrzeuge mit ausschließlich elektrischer Energiequelle.

Autor: Michael Teschke. Quelle: KBA Kraftfahrtbundesamt.

Personal | Bundesrat stoppt die 1000 EURO-Entlastungsprämie

Bundesrat stoppt die 1000 EURO-Entlastungsprämie

Die Bundesregierung hat bei ihrem Vorhaben, die Auswirkungen der Energiekrise abzumildern, einen Rückschlag erlitten. Die Entlastungsprämie von Unternehmen an ihre Mitarbeiter in Höhe von 1.000 Euro wird vorerst nicht umgesetzt. Der Bundesrat verweigerte dem Gesetz am Freitag überraschend die Zustimmung.

Vertreter der Länder kritisierten, dass der Bund mit dem Gesetz Steuerausfälle verursachen würde, ohne diese auszugleichen. „Das ist ein Fiasko für die Bundesregierung und ganz persönlich für Kanzler Merz“, sagte die Fraktionschefin der Grünen, Katharina Dröge.

Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) reagierte hingegen erleichtert. DIHK-Präsident Peter Adrian bezeichnete das Veto der Länderkammer in Berlin als „erforderliche Notbremsung“. Die Wirtschaft hatte befürchtet, dass die Prämie die Erwartungen der Arbeitnehmer schürt und den Unternehmen zusätzliche Kosten verursacht.

Die Bundesregierung will nun beraten, ob sie den Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat anruft, um einen Kompromiss zu finden. Ein Regierungssprecher kündigte eine „zeitnahe“ Entscheidung an.

Autor: Michael Teschke

ZKF-News 19/2026

ZKF-News 19/2026 vom 30.04.2026

Die F-Gase-Verordnung wurde final beschlossen. Kfz-Betriebe erhalten mehr Klarheit, haben aber auch neue Pflichten.

Bereits am 18. März hatten wir in unserem Newsletter auf die Auswirkungen der geplanten nationalen Umsetzung dieser Verordnung hingewiesen. Nun liegt die endgültige Fassung der Chemikalien-Klimaschutzverordnung (ChemKlimaschutzV) vor. Sie wurde am 16. April 2026 im Bundesgesetzblatt verkündet und ist einen Tag später in Kraft getreten.

Damit wird die EU-Verordnung 2024/573 verbindlich in deutsches Recht überführt und Karosserie-Fachbetriebe müssen sich auf ein verschärftes Zertifizierungs- und Kontrollverfahren einstellen. Gleichzeitig bringt die finale Fassung gegenüber dem im März diskutierten Entwurf einige für das Kraftfahrzeuggewerbe wichtige Präzisierungen.

Wichtige Differenzierungen

In unserem Newsletter vom 18. März 2026 hatten wir insbesondere auf drei Punkte hingewiesen: neue Anforderungen an Sachkundebescheinigungen, verpflichtende Auffrischungsschulungen im Siebenjahresrhythmus sowie mögliche Eingriffe in die Unternehmenszertifizierung. Diese Punkte finden sich in der nun verabschiedeten Endfassung vollständig wieder.

Neu ist jedoch die deutlich herausgearbeitete Unterscheidung zwischen klassischen Kfz-Klimaservicebetrieben und Unternehmen, die an Transportkühlanlagen arbeiten.

Werkstätten, die ausschließlich Pkw- und Nutzfahrzeug-Innenraumklimaanlagen warten oder reparieren, benötigen weiterhin kein Unternehmenszertifikat. Für sie reicht auch künftig die personengebundene Sachkundebescheinigung nach der EU-Durchführungsverordnung aus.

Anders ist es bei Betrieben, die Kühllastkraftwagen, Kühlanhänger oder andere Transportkühlsysteme instand setzen. Diese Unternehmen unterliegen künftig einer betrieblichen Zertifizierungspflicht – und damit auch einem neuen Widerrufsrisiko.

Behörden können Unternehmenszertifikate künftig entziehen

Ein zentraler Unterschied zur bisherigen Rechtslage betrifft die in § 10 ChemKlimaschutzV neu verankerten Eingriffsbefugnisse der Behörden. Erstmals ist nun geregelt, dass Unternehmenszertifikate widerrufen werden können, wenn beispielsweise die erforderliche Zahl sachkundiger Mitarbeiter nicht mehr vorhanden ist.

– die erforderliche Zahl sachkundiger Mitarbeiter nicht mehr vorhanden ist,
– vorgeschriebene Auffrischungsfortbildungen versäumt werden oder
– wiederholt gegen Vorgaben der EU-F-Gase-Verordnung verstoßen wird.

Für Werkstätten im Bereich der Transportkühlung bedeutet dies, dass die Zertifizierung von einem einmaligen Formalakt zu einer dauerhaften Aufgabe wird.

Alte Zertifikate müssen korrekt umgestellt werden

Auch die Umstellung bereits bestehender Sachkundebescheinigungen ist strenger geregelt als bislang erwartet. Gemäß § 7 ChemKlimaschutzV müssen umgeschriebene Bescheinigungen künftig einen ausdrücklichen Hinweis enthalten, dass aus ihnen kein Anspruch auf Eintragung in die Handwerksrolle abgeleitet werden kann. Ohne diesen Zusatz drohen formale Beanstandungen bei Kontrollen.

Dichtheitskontrollen: Ab 2027 ist eine deutlich umfangreichere Dokumentation erforderlich.

Neu sind zudem die erweiterten Betreiber- und Aufzeichnungspflichten.
Ab dem 13. März 2027 gelten verbindliche Dichtheitskontrollen und umfangreiche Dokumentationspflichten für Anlagen mit:
– fluorierten Treibhausgasen ab 5 Tonnen CO₂-Äquivalent oder
– Kältemitteln der Annex-II-Gruppe bereits ab einer Füllmenge von 1 kg.

Im Kfz-Bereich ist insbesondere das Kältemittel R1234yf betroffen. Werkstätten müssen künftig unter anderem Nachfüllmengen, Rückgewinnung, Dichtheitsprüfungen, Reparaturen, die Identität der Techniker und die Zertifikatsnummern mindestens fünf Jahre lang nachvollziehbar aufbewahren.

Der Handlungsbedarf in den Betrieben steigt

Mit dem Inkrafttreten der Verordnung wird aus der bislang theoretischen Vorbereitung akuter Handlungsbedarf. Betroffene Betriebe sollten die folgenden Punkte beachten:

– die genaue Prüfung, ob lediglich personenbezogene Sachkunde oder zusätzlich ein Unternehmenszertifikat erforderlich ist,
– die Erfassung aller Fortbildungsfristen der eingesetzten Mitarbeiter und
– die Kontrolle bestehender Bescheinigungen auf formale Rechtskonformität und
– den Aufbau revisionssicherer Dokumentationsstrukturen für Kältemittelarbeiten.

Verstöße können mit Bußgeldern von bis zu 50.000 Euro geahndet werden und gefährden im zertifizierungspflichtigen Bereich unmittelbar die betriebliche Arbeitsfähigkeit. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Michael Zierau (MZ) in der ZKF-Geschäftsstelle.

Autor: Michael Teschke | Quelle: ZKF

ZKF- Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik:

Automechanika Frankfurt