Gebrauchtwagen – den Dschungel durchdringen

Gebrauchtwagen – den Dschungel durchqueren

  • Nebenkosten im Blick: Nicht allein den Kaufpreis betrachten
  • Lohnend: Zeit für die Vorbereitung und das Sammeln von Informationen
  • Sinnvoll: ein gründlicher Check samt ausführlicher Probefahrt – vor allem
    beim Kauf von Privatanbietern

Das Angebot ist riesig: Einschlägige Gebrauchtwagen-Portale offerieren Millionen von Autos aller Klassen, Antriebsarten, Baujahre und Preiskategorien. In diesem Dschungel ist es nicht leicht, den passenden Wagen zu finden. Die GTÜ‑Gesellschaft für Technische Überwachung mbH gibt einige Tipps für den Gebrauchtwagenkauf. Sie richten sich an jene, die das erste eigene Auto erwerben wollen, und gleichermaßen an solche, die alle paar Jahre eines benötigen. Vor Beginn der Suche sollten Interessenten das Einsatzgebiet des Fahrzeugs bestimmen, das Budget realistisch planen und dann Fahrzeuge vergleichen. Der Kauf beim Händler bietet mehr Sicherheit, ist aber in der Regel etwas teurer als den Alltagsbegleiter bei einem privaten Verkäufer zu erstehen.

Wohin soll die Reise gehen? Ob große Begeisterung für das Auto oder nicht, in erster Linie sollte vor einem Kauf geprüft werden, wie und wo der neue Wagen genutzt wird. Vorwiegend im Stadtverkehr, oder führt der Weg zum Arbeitsplatz doch eher über Land? Fährt mitunter eine ganze Familie mitsamt Einkäufen oder Reisegepäck für den gemeinsamen Jahresurlaub? Gute Kriterien für eine Vorauswahl bieten Vergleichstests in Fachzeitschriften.

Budgetplanung: Der Kassensturz vor dem Erwerb sollte nicht nur die Kaufsumme selbst betreffen. Wie hoch sind die Folgekosten wie Steuer, Versicherungen und Kundendienste? Vernünftig ist auch eine kleine Rücklage für unverhoffte Reparaturen oder das Beseitigen eines Parkremplers. Größere Unfallschäden übernimmt die Kfz-Versicherung, sofern „Vollkasko“ abgeschlossen wurde. In die Kalkulation sollte auch der durchschnittliche Treibstoff- oder Stromverbrauch einfließen. Die Preissprünge an den Zapfsäulen der vergangenen Wochen rücken diesen Aspekt verstärkt in den Vordergrund. Von Fahrzeug zu Fahrzeug gibt es beachtliche Unterschiede bei den Energiekosten. Eine stattliche Limousine verbraucht gegenüber einem Kleinwagen mitunter doppelt so viel. Elektroautos sind hinsichtlich der Kosten vom Kauf bis zu den Energieaufwendungen zuletzt deutlich attraktiver geworden.

Vergleichen lohnt sich: So unübersichtlich die Portale im Netz mit ihrem schier unerschöpflichen Angebot wirken mögen, manche Vorteile bieten sie: So ziemlich jedes Angebot lässt sich mit einem anderen vergleichen. Mit ein paar Klicks kann man herausfinden, ob der im nahen Umkreis angebotene Wagen preislich im Rahmen liegt. Dieses Wissen stärkt die Verhandlungsbasis gegenüber dem Verkäufer. Die Angebotsvielfalt ermöglicht zugleich, dass zahlreiche Wünsche nach Farbe oder Ausstattung erfüllt werden können.

Technik-Check: Es liegt auf der Hand: Je günstiger ein Fahrzeug angeboten wird, desto höher ist der Kilometerstand und desto intensiver wurde es genutzt. Als Laie ist es nicht leicht, ein sicheres Urteil zu fällen. Hilfreich ist stets eine aktuelle und „ohne Mängel“ absolvierte Hauptuntersuchung, wie sie die GTÜ flächendeckend anbietet. Mängel beispielsweise an Bremsen, Fahrwerkskomponenten oder Lichtanlage sollten so ausgeschlossen sein. Wenn aus den Unterlagen im Handschuhfach oder Rechnungen hervorgeht, dass alle Kundendienste zur passenden Zeit durchgeführt wurden, schafft dies zusätzliches Vertrauen. Bei Elektroautos ist ein Batterietest sinnvoll, der ihren Zustand ermittelt („State of Health“, SoH). Glücklich kann sich schätzen, wer im Familien- oder Freundeskreis einen Experten aufbieten kann, der bei einer gründlichen Durchsicht des Objekts vielleicht sogar versteckte Mängel wie Unfallschäden erkennt. Für andere Käufer mit wenig Erfahrung kann sich die Investition von einigen hundert Euro in einen Sachverständigen auszahlen.

Probefahrt: Eine Probefahrt ist trotz Hauptuntersuchung und vieler Belege dringend zu empfehlen. Wie steht es um das Startverhalten bei einem kalten Triebwerk? Läuft es sofort „rund“ und ohne „Ölfahne“ aus dem Auspuff? Fühlt sich das Fahrverhalten einwandfrei oder „schwammig“ an? Wie verhält sich der Kandidat beim Beschleunigen, Bremsen oder Lenken? Rasten alle Gänge leicht und ohne Kratzgeräusche ein, vor allem beim Zurückschalten? Klingt der Motor auch bei höheren Drehzahlen ruhig und vertrauenserweckend? Weisen keine Warnleuchten auf aktuelle Defekte hin? Auch die Funktion der Klimaanlage sollte getestet werden.

Wo kaufen? Fahrzeuge von Privatanbietern sind in der Regel etwas günstiger, doch schließen sie in den meisten Fällen jegliche Gewährleistung aus. Der Verkäufer haftet allenfalls, wenn er vorsätzlich technische Mängel oder Unfälle verschweigt. Oder falsche Angaben macht – etwa aufgrund eines manipulierten Kilometerzählers. Autohändler haben eine gesetzliche Gewährleistungspflicht, wenn sie an Privatkunden verkaufen. Große Autohäuser und Vertragshändler bieten tendenziell die verlässlicheren Fahrzeuge. Jedoch sind besonders günstige Angebote bei ihnen eher selten zu finden, weil sie die Risiken älterer Fahrzeuge scheuen oder solcher mit starken Gebrauchsspuren. Interessant können freie Meisterbetriebe sein, die auf eine bestimmte Marke oder ein Modell spezialisiert sind. Kleine Mängel beheben sie oft noch vor dem Verkauf und andere Auffälligkeiten auch danach rasch. Im weiten Feld zwischen Privatverkäufern und markengebundenen Vertragshändlern existieren außerdem natürlich die „Kiesplatz-“ oder „Fähnchenhändler“, wie sie salopp genannt werden. Ein buntes Feld an Fahrzeugen, größtenteils im unteren Preissegment ist hier im Angebot, darunter auch manche Exoten. Ein gründlicher Check samt Probefahrt wie bei einem privaten Anbieter ist auch hier empfehlenswert.

Diese Tipps reduzieren das Risiko bei einem Gebrauchtwagenkauf deutlich: Wer sich Zeit nimmt, Angebote kritisch prüft und im Zweifel fachlichen Rat einholt, kann aus dem riesigen Angebot ein passendes und zuverlässiges Fahrzeug finden.

Autor: Michael Teschke | Quelle und Foto: GTÜ

Networking:

GTÜ Gesell­schaft für Tech­ni­sche Über­wa­chung mbH

ZKF-News 21/2026

ZKF-Präsident Arndt Hürter

Bild: ZKF-Präsident Arndt Hürter (Köln)

ZKF-News 21/2026 vom 12.05.2026

Erfolgreicher ZKF-Branchentreff 2026 in Köln | Zukunftsthemen, Fachwissen und Know-how und 100 Jahre Karosseriebauer-Innung Köln

Der ZKF veranstaltete am 7. und 8. Mai in Köln einen Branchentreff mit Rekordbeteiligung: Rund 600 Teilnehmer aus der K&L-Branche wurden auf dem Fachkongress an 3 verschiedenen Veranstaltungsorten in Köln begrüßt.

Im Fokus standen aktuelle Branchenthemen wie Elektromobilität, digitale Transformation, nachhaltige Reparaturprozesse sowie neue Entwicklungen im Fahrzeugbau.

Zu den Höhepunkten zählten unter anderem die Podiumsdiskussion mit Vertretern von Allianz und HUK-Coburg, ein umfangreiches Fachprogramm mit parallelen Pkw- und Nutzfahrzeug-Symposien sowie eine große Fachausstellung mit rund 50 Ausstellern.

Den festlichen Abschluss bildete der Galaabend in der Flora Köln anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Karosseriebauer-Innung Köln.

Verdiente Persönlichkeiten mit der goldenen ZKF-Ehrennadel ausgezeichnet

Am 07.05.2026 wurden folgende Persönlichkeiten aus dem ZKF-Vorstand auf dem diesjährigen ZKF-Branchentreff mit der goldenen ZKF-Ehrennadel, der höchsten Auszeichnung des ZKF, für deren Engagement im Handwerk und im ZKF geehrt:

> Reiner Brenner, Mönchengladbach
> Thomas Gessner, Klipphausen
> Olaf Räker, Bielefeld

Als Highlight ist die Verleihung der goldenen ZKF-Ehrennadel mit einem Brillanten an den ausscheidenden ZKF-Vizepräsident Detlev Thedens zu erwähnen.

Wir gratulieren auch an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich. (CK)

German Craft Skills: Ehrung der Besten

Der ZKF hat die Sieger des Bundeswettbewerbs „German Craft Skills“ am 07. Mai 2026 im Rahmen des ZKF-Branchentreffs in Köln feierlich geehrt.

Die Auszeichnung fand im Moto59 in besonderem Ambiente statt und würdigte die herausragenden Leistungen der Nachwuchstalente des Karosserie- und Fahrzeugbauer-Handwerks.

Bereits in den News 51/2025 wurden die Gewinner ausführlich vorgestellt.

Der ZKF gratuliert den Preisträgern auch an dieser Stelle nochmals herzlich zu ihrem Erfolg und wünscht weiterhin viel Erfolg für den beruflichen Weg. (CK)

ZKF-Jahresmagazin 2026: Lösungen und aktuelle Informationen der Verbandsarbeit

Suchen Sie Antworten und Lösungen für Ihre betriebliche Arbeit oder aber einen Ansprechpartner innerhalb des ZKF?

Informationen mit Tipps finden Sie im neu veröffentlichten ZKF-Jahresmagazin 2026 mit aktuellen Fachartikeln über die Arbeit im ZKF und seinem Leistungsprofil. Sie erhalten ausführlich Einblicke über die aktuellen Entwicklungen in der Fahrzeugtechnik im herstellenden und reparierenden Karosserie- und Fahrzeugbau, aber auch in rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Themen. Informationen rund um die Fort-, Aus- und Weiterbildung finden Sie gezielt mit Ansprechpartnern für Ihre betriebliche Arbeit. Mit der Online-Ansicht des Jahresmagazins können Sie interaktiv im Magazin stöbern.

Besonderer ZKF-Service für Sie als Mitglied

Als einen besonderen ZKF-Service erhalten Sie in Kürze als ZKF-Mitgliedsbetrieb Ihr eigenes Exemplar des Magazins. Es eignet sich als Nachschlagewerk und Informationsmedium für Mitarbeiter und Ihre Kunden, um Informationen zu vermitteln und sich über die Branche zu informieren.

Herzlich bedanken wir uns über die Unterstützung in Form einer Anzeigenschaltung durch unsere Fördermitglieder und dem ZKF nahestehender Unternehmen im Magazin.

Das neue interaktive ZKF-Jahresmagazin 2026 finden Sie im ZKF-Internetauftritt in der Rubrik „Leistungen“ >hier<. (AG)

Autor: Michael Teschke | Quelle und Bild: ZKF

ZKF- Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik:

Automechanika Frankfurt

ZKF-News 20/2026

ZKF-News 20/2026 vom 06.05.2026

Für Kurzentschlossene: Restplätze im Lehrgang zur Schadenbewertung und Kalkulation in der Caravan-Instandsetzung am 22. Mai 2026 in Friedberg

Speziell für die Weiterbildung von Mitarbeitern, die in der Auftragsannahme oder Kalkulation von Caravan und Reisemobilen tätig sind, bieten wir in Zusammenarbeit mit dem spezialisierten Kfz-Sachverständigen Felix Hoffmann den Lehrgang „Schadenbewertung und Kalkulation in der Instandsetzung von Wohnwagen und Wohnmobilen“ an.

Der 1-tägigen Lehrgang gibt einen Einstieg, um ein Grundverständnis und einen Überblick der verschiedensten Baukonstruktionen zu erhalten. Reparaturmethoden werden erläutert, Reparaturkosten anhand von Beispielen kalkuliert und es wird auf die Einsatzmöglichkeit der Kalkulationsprogramme von Audatex und DAT eingegangen.

Termin: 22. Mai 2026, Friedberg | Anmeldung >hier<  (DC)

Messe-Angebot für Caravan-Fachbetriebe auf Caravan Salon 2026

Der ZKF wird auf dem nächsten Caravan Salon, der vom 28. August bis 6. September 2026 in Düsseldorf stattfindet, erneut mit einem Messestand vertreten sein.

Unseren zertifizierten Caravan-Fachbetrieben geben wir auch in diesem Jahr wieder die Gelegenheit, sich am Messeauftritt zu beteiligen, um neue Kundenkontakte zu gewinnen.

Neben der Werbung mit dem Logo und der Auslage von Prospekten ist eine aktive Teilnahme auf dem Messestand möglich. Weitere Infos und finden Sie in diesem >Flyer<.

Nutzen Sie die Gelegenheit, sich mit einem kleinen Budget auf dem Caravan Salon – der Weltleitmesse für mobiles Reisen – einem großen Publikum zu zeigen und Kontakte in der Caravaning-Szene zu knüpfen. (DC)

Wichtig für die HU: Austauschfristen bei Gasheizungen beachten

Bei der Hauptuntersuchung (HU) von Reisemobilen steht die Betriebssicherheit der Heizsysteme im Fokus. Besonders wichtig für Servicebetriebe:

  • Austauschpflicht: Für ältere Heizgeräte (Inbetriebnahme 03/1993 bis 12/2005 gemäß TA 27) gilt eine Austauschfrist für Wärmetauscher. Diese beträgt meist 10 Jahre, wurde für bestimmte Modelle jedoch auf 30 Jahre verlängert.
  • Ausnahme E-Kennung: Moderne Geräte mit einer E-Kennzeichnung (nach UN/ECE R 122) unterliegen keiner gesetzlichen Austauschfrist mehr.
  • HU-Relevanz: Ist ein betroffenes Gerät nach Ablauf der Frist noch betriebsfähig eingebaut, führt dies zu einer negativen Bewertung der HU.

Eine detaillierte Übersicht mit einer Liste der betroffenen Modelle des viel verbreiteten Fabrikats Truma sowie deren Austauschvarianten finden Sie in unserem >Infoblatt<. (DC)

Autor: Michael Teschke | Quelle: ZKF

ZKF- Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik:

Automechanika Frankfurt

Sehon-Lackieranlagen: Professionelles Spotrepair

Sehon-Lackieranlagen: Professionelles Spotrepair

Der deutsche Lackierkabinen-Hersteller Sehon bietet verschiedene ausgestattete Arbeitsplätze und -möglichkeiten für professionelles Spotrepair. Das Unternehmen gibt außerdem Tipps, wie Betriebe ihr Marketing verbessern können.

Laut Sehon lassen sich ca. 80 % aller Kleinschäden mit der Spotrepair-Methode beheben. Für viele potenzielle Verbraucher ist das ökologische Argument, dass beim Spotrepair „Reparieren statt Austauschen“ greift, entscheidend. Angesichts der aktuellen geopolitischen Lage und der steigenden Ersatzteilpreise darf nicht außer Acht gelassen werden, dass Verbraucher sparen möchten und nach günstigen Reparaturmethoden wie Spotrepair suchen.

Spotrepair mit dem Multi-Speed-Master

Der Multi-Speed-Master (MSM) ist ein speziell für die Kleinschadenreparatur entwickelter, patentierter Profi-Arbeitsplatz von Sehon. Es handelt sich um ein modulares Spot-Repair-System, dessen Größe und Ausstattung an die Instandsetzung von Pkw, Nutzfahrzeugen, Bussen und Schienenfahrzeugen angepasst werden kann.

Die Fahrzeugvorbereitung sowie der Lackier- und Trocknungsprozess erfolgen direkt am Spot-Repair-Arbeitsplatz. Zeitaufwändiges Rangieren entfällt. Vor allem aber kann bei Kleinschadenreparaturen oder Wartungsarbeiten auf den kostenintensiven Einsatz von Lackierkabine und Trockner verzichtet werden. Das spart Energie, Zeit und Kosten.

Der MSM benötigt nur wenig Platz (ab 7 × 4 m für Pkw) und kann daher in den meisten Betrieben nachgerüstet werden. Der geringe Zu- und Abluftbedarf sowie die Trocknung durch IR oder UV garantieren minimale Energiekosten.

Spotrepair mit der Multifunktionskabine SE-Multistar

Die Multifunktions-Lackierkabine SE-Multistar von Sehon ist ein wahrer Alleskönner für professionelles Spotrepair. Im Vergleich zum nachrüstbaren Multi-Speed-Master werden Multikabinen insbesondere bei Neubauten, Umbauten und Erweiterungen von Anfang an in den Arbeitsablauf „Trockner – traditionelle Lackierkabine – Maskierung – Multifunktionskabine für Kleinschäden“ geplant.

Diese Anlagenkonstellation wird von Betriebsinhabern gewählt, die die professionelle Kleinschadenreparatur als eigenes Geschäftsfeld betreiben. Dadurch können sie den Spotrepair-Arbeitsplatz bestmöglich und effizient in ihr betriebliches Fahrzeugrouting integrieren.

Universal-Vorbereitungsplätze

Die Universal-Vorbereitungsplätze von Sehon für die Fahrzeugvorbereitung können auch für Spotrepair eingesetzt werden. Sie entsprechen den BG-Richtlinien und sind generell mit der vorgeschriebenen Zu- und Ablufttechnik ausgestattet. Sie sind in der Regel mit Hebebühnen ausgestattet und als Unterflur- oder Überflurvariante erhältlich. Für Spotrepair kommen Infrarot- bzw. UV-Trocknungssysteme zum Einsatz.

Marketingtipps

Die Sehon-Marktforschung analysiert regelmäßig die Webseiten deutscher Karosserie- und Lackierbetriebe, auch zum Thema „Spotrepair“. Über 90 % der Betriebe bieten diese Reparaturmethode an. Allerdings:

  • Die wenigsten Homepages erklären ausführlich, welche Vorteile Spotrepair für Endkunden hat.
  • Nicht selten verwechseln Betriebe die Begriffe Spotrepair und Smartrepair. Wenn von Smart Repair die Rede ist, aber Spotrepair gemeint ist, können Endkunden den Betrieb beim Googeln nicht finden.
  • Viele Betriebe sprechen auf ihrer Homepage über Spotrepair, vergessen dabei aber wichtige Keywords und Beschreibungen wie „Kleinschadenreparatur“, „kleine Schäden reparieren“ oder „Schäden kostengünstig reparieren“. Das ist ein weiteres Hindernis, um bei Google perfekt gefunden zu werden.
  • Das Argument „Reparieren statt Austauschen“ wird kaum gewürdigt (Umweltschutz, Nachhaltigkeit).

Sicherheit

Tiemo Sehon verweist auf die Sicherheitsanforderungen für Spotrepair-, Universal- und Multifunktionsarbeitsplätze und -kabinen: „Auch bei diesen Arbeitsplätzen sind technische und sicherheitstechnische Normen, Vorschriften und Richtlinien zu beachten. Dazu zählen Zu- und Abluft, Explosionsschutz und Arbeitsplatzsicherheit. Wer uns kennt, weiß, dass gesetzliche Anforderungen bei unseren Anlagen immer eingehalten werden. Das ist bei nicht allen am Markt erhältlichen Angeboten garantiert. Kunden sind bei uns auf der sicheren Seite.“

Autor: Michael Teschke | Foto: SEHON.

Networking:

Sehon-Lackieranlagen: Maximale Performance

Sehon-Lackieranlagen: Maximale Performance

Wer in Lackieranlagen investiert, benötigt einen leistungsstarken und erfahrenen Hersteller mit perfekten Produkten. Mit seiner Maxime „Individualität statt Standard“ gehört Sehon heute zu den führenden Unternehmen der Branche.

Tiemo Sehon bringt den Erfolg seines Unternehmens auf den Punkt: „Lackierbetriebe suchen bei Neubau, Umbau, Retrofit und Modernisierung nach einem maßgeschneiderten Gesamtpaket aus einer Hand. Kunden kaufen gerne bei Sehon, weil sie bei uns ein einzigartiges Rundum-Sorglos-Paket nutzen können.“

Beratung

Mit über 40 Jahren Erfahrung gehört Sehon zu den renommiertesten und erfahrensten Herstellern von Lackieranlagen.

Lackierbetriebe fordern bereits weit vor dem eigentlichen Kauf einer Lackieranlage Antworten auf Fragen aus den Bereichen Management, Normen und Vorschriften, Finanzierung, Förderung, Gebäudeplanung, Energiesparen, Nachhaltigkeit, Arbeitsabläufe, Sicherheit und After-Sales-Service.

„Wir begleiten unsere Kunden in jeder Projektphase und solange der Betrieb mit unseren Anlagen arbeitet“, erläutert Tiemo Sehon. „Wir sprechen hier also nicht über Tage, Wochen oder Monate, sondern über viele Jahre der Zusammenarbeit.“

Transparenz

Bei Sehon wird großer Wert auf Transparenz, Zahlen, Daten und Fakten gelegt. Bereits vor ihrer Kaufentscheidung liefert der Hersteller seinen Kunden eine detaillierte, schriftliche Wirtschaftlichkeitsberechnung. „Unsere Life-Cycle-Cost-Berechnungen sind so präzise, dass sie häufig als Finanzierungsunterlagen für Banken oder zur Beantragung von Fördermitteln verwendet werden“, erklärt der geschäftsführende Gesellschafter.

Einen weiteren Vorteil sieht Sehon im offenen Umgang mit realisierten Kundenprojekten. Referenzlisten können in der Unternehmenszentrale angefordert oder über die Sehon-Homepage eingesehen werden.

Aus einer Hand

„Für unsere Kunden ist es sehr wichtig, dass wir als Vollsortimenter alles aus einer Hand liefern und ganzheitlich arbeiten“, sagt Tiemo Sehon. „Anstatt mit vielen einzelnen Gewerken und Lieferanten zusammenzuarbeiten, haben unsere Kunden in uns einen zentralen Ansprechpartner. Dadurch werden unsere Kunden deutlich entlastet. Wir übernehmen Verantwortung, garantieren eine erfolgreiche Projektumsetzung und sorgen für maximale Kundenzufriedenheit.“

Filigrane Planung

Bei der Planung setzt Sehon auf eine eigene Konstruktionsabteilung. In enger Zusammenarbeit mit dem Kunden als Bauherrn sowie mit Architekten und Ingenieuren entwickelt, berechnet, plant und dokumentiert sie die erarbeiteten Anforderungen bis ins letzte Detail.

Prozesse und Workflow

Lackierbetriebe müssen hocheffektiv arbeiten. Deshalb wird bei Neubau und Modernisierung besonders auf schlanke und perfekt aufeinander abgestimmte Prozesse geachtet. Die Ergebnisse aus der Workflow-Analyse fließen in die Planung und Produktauswahl ein.

Energiesparen

Die Lackieranlagen von Sehon sind eine einzigartige Kombination aus Hightech und grüner Technologie. Gegenüber vergleichbaren Anlagen ohne oder mit wenig Energiespartechnik können sie bis zu 80 % und mehr Energie einsparen. Bei Neubauten und Retrofit wird nicht nur die Lackieranlage, sondern der gesamte Betrieb energetisch optimiert. Diese Maßnahmen können zur völligen Energieautarkie des Betriebs führen. Dafür entwickelt Sehon für seine Kunden ganzheitliche Wärme- und Stromkonzepte, für die in den meisten Fällen Fördermittel beantragt werden können. Der Lackieranlagenhersteller setzt dabei auf alle regenerativen Energieformen und deren Mix, von Photovoltaik-Anlagen über Blockheizkraftwerke und Wärmepumpen bis hin zur Nutzung von Erdwärme.

Hightech-Lackieranlagen

Sehon-Lackieranlagen zählen in der Branche technisch zur Highendklasse. Sie stecken voller nützlicher und wertvoller Funktionen und Features, die alle Anforderungen moderner Lackierbetriebe erfüllen und beste Qualität garantieren.

Zu den technischen Highlights gehören energiesparende, leistungsstarke Aggregate, eine Ganzjahres-Wärmerückgewinnung, ein automatisches Luftdruck- und Luftmanagement, eine automatische Betriebsartensteuerung zur Ressourcenschonung, eine perfekte Filtertechnologie und ein Online-Service.

Lackieranlagen mit Robotik

Mit der AI-REVOLUTION hat SEHON eine Lackierkabine mit KI-gestützter Roboterlackierung entwickelt. Sie wurde für Handwerks- und Industriekunden konzipiert. Damit können Fahrzeuge, Bauteile und Produkte vollautomatisch lackiert werden.

Die Anlage eignet sich sowohl für die Ein-Stück-Lackierung als auch für Kleinserien. Sie erfüllt alle gesetzlichen Vorgaben, wenn Menschen mit Robotik in Lackieranlagen zusammenarbeiten (u. a. Explosionsschutz).

Fazit

„Bei uns steht im Vordergrund“, so Tiemo Sehon, „dass unsere Kunden die bestmögliche Qualität und Technik bei maximaler Individualität zu einem hervorragenden und nachvollziehbaren Preis-Leistungs-Verhältnis erhalten. Gleichzeitig bieten wir ein einzigartiges Dienstleistungs- und Servicepaket von der Beratung über die Produktauswahl bis zum After-Sales-Service. Unsere Kunden entscheiden sich für eine langjährige Partnerschaft, in der sie niemals allein gelassen werden.“

Autor: Michael Teschke | Foto: SEHON.

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Digitalisierung bei Lackieranlagen macht Betriebe erfolgreich

Digitalisierung bei Lackieranlagen macht Betriebe erfolgreich

Bei SEHON sorgen innovative Lackieranlagen schon seit vielen Jahren dafür, die Wettbewerbsfähigkeit, Effizienz und Innovationskraft von Karosserie- und Lackierbetrieben auszubauen und zu sichern.

Bei Lackieranlagen von SEHON trägt die Digitalisierung wesentlich dazu bei, eine höhere Effizienz und Produktivität durch Automatisierung zu erreichen, Prozesse zu beschleunigen und mögliche Fehlerquellen zu minimieren. Das führt zu wesentlichen Kostenersparnissen, besonders bei den Energiekosten (Wärme und Strom), und schont Ressourcen (Nachhaltigkeit).

„Unsere Anlagentechnologie gilt in der Branche als führend“, erläutert Tiemo Sehon. „Das liegt unter anderem am maximalen Digitalisierungsgrad unserer Produkte, Prozesse und Dienstleistungen. Lackierkabinen mit KI-gestützter Roboterlackierung sind ein weiterer Meilenstein, den wir für unsere Kunden umgesetzt haben.”

Tiemo Sehon weist außerdem darauf hin, dass viele der von SEHON angebotenen Anlagenfunktionen und -fähigkeiten bei anderen Anbietern gar nicht oder nur teilweise vorhanden sind. Das gilt besonders beim Energiesparen und beim Energiemanagement für den gesamten Betrieb. Deswegen empfiehlt es sich, vor einem Neubau, einem Retrofit oder einer Modernisierung genau hinzuschauen, Angebote zu vergleichen und auf der Grundlage von Zahlen, Daten und Fakten zu entscheiden.

Eine Auswahl einiger Features verdeutlicht den hohen Digitalisierungsgrad bei Lackieranlagen und Lackiertechnik von SEHON:

Steuerung

Das Gehirn jeder Lackanlage ist die Steuerung. Heute sind speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS) im Einsatz, die auf digitaler Basis programmiert werden und das Geschehen in der Anlage sowie in Maschinen und anderen Geräten regeln und vermitteln. Je komplexer die Funktionen von Lackierkabinen und Trocknern sind, desto anspruchsvoller, intelligenter und hochwertiger muss die Steuerung sein. Neben den klassischen Grundfunktionen bieten SEHON-Anlagen unter anderem ein vollautomatisches Luftdruck-Regulierungssystem, verschiedene Energiesparsysteme und ein frequenzgesteuertes, vollautomatisches Luftmanagement. Die Bedienung und Steuerung der Anlagen erfolgt über ein intuitives, zentrales Touchscreen-Panel.

Online-Service

Der digitale Online-Service von SEHON ermöglicht eine permanente Überwachung der beim Kunden installierten Anlagentechnologie in Echtzeit. Mögliche Fehlfunktionen werden so blitzschnell lokalisiert und behoben. Die verschlüsselte Übermittlung der Daten erfolgt über VPN-Router, die einen sicheren Fernzugriff ermöglichen und vor Datendiebstahl schützen.

Aggregatetechnik

Bei SEHON kommt eine höchst effiziente und energiesparende Aggregatetechnik mit integrierter Wärmerückgewinnung zum Einsatz. Ein Teil dieser Technologie ist eine druckschwankungsfreie Betriebsartenumschaltung. Das intelligente System erkennt automatisch, ob sich die Lackierkabine im Stand-by-Modus befindet oder ob lackiert, abgelüftet oder getrocknet wird. Entsprechend werden Zuluft, Abluft und der Energiebedarf vollautomatisch angepasst.

Filtertechnik

Für eine hohe Lackierqualität und saubere Abluft ist die perfekte Filtertechnik entscheidend. Um diese beiden Parameter zu erfüllen, wird ein notwendiger Filterwechsel beispielsweise über das Bedienpanel angezeigt.

Wärmerückgewinnung

Die Ganzjahres-Wärmerückgewinnung mit Rotationswärmetauschern sorgt in Verbindung mit der Steuerung und der Filtertechnik für einen schwankungsfreien, permanenten Wirkungsgrad von über 70 %.

Energiemanagement

Das Energiemanagementsystem (EMS) von SEHON ist eine Kombination aus Software, Hardware und Prozessen. Es erfasst, analysiert und steuert die Energieflüsse in Betrieben, die von SEHON mit modernster Energietechnik für Strom und Wärme ausgestattet werden (wie BHKW, Wärmepumpen und Photovoltaikanlagen). Dadurch wird der Energieverbrauch gesenkt, die Kosten werden minimiert und die Energieeffizienz wird kontinuierlich verbessert.

Digitstore

Der Digitstore von SEHON ist ein automatisiertes, digitales Lagersystem zur kontrollierten Lagerung, Warenausgabe und Lagerverwaltung von Kleinteilen und Verbrauchsmaterialien in Industrie-, Handels- und Handwerksbetrieben. Durch den Einsatz von DigitStore kann der Materialverbrauch um bis zu 50 % reduziert werden. Die integrierte Software ermöglicht einen permanenten Überblick über Bestände und Warenentnahmen. Auswertungen für die Geschäftsführung, den Einkauf, die Buchhaltung oder das Controlling werden in Echtzeit erstellt. Bei Bedarf können Bestellungen direkt beim Lieferanten der sich im DigitStore befindlichen Waren und Teile ausgelöst werden.

Aircommander

Der Aircommander ist ein High-End-Gerät zur Aufbereitung der Spritz- bzw. Lackierluft. Er ermöglicht bessere Oberflächen, einen geringeren Lackverbrauch, einen höheren Durchsatz und wesentlich weniger Finisharbeiten. Er sorgt für eine feinere Zerstäubung und eine weichere Entspannung des Lackes, für weniger Staub und Schmutz sowie für deutlich weniger Overspray. Das erhöht die Qualität und spart wertvolle Ressourcen.

Reparatur von Elektrofahrzeugen

Cameleon Systems von Sehon sind Arbeitsplätze, Sicherheitstechnik, Zubehör und Werkstattausrüstung für den sicheren Umgang und die Reparatur von Elektrofahrzeugen. Allein das hochmoderne Sicherheitspaket mit wichtigen Komponenten wie Gassensoren, Konzentrations-Messmodulen, Feinstaubdetektoren und notwendigen Absaugungen ist ohne Digitalisierung nicht denkbar. So misst das System rund um die Uhr die Schadstoffkonzentration im entsprechenden Arbeits- und Werkstattbereich und gibt bei Überschreitung der Grenzwerte einen Ton-Licht-Alarm. Alle wichtigen Daten werden aufgezeichnet und gespeichert.

Roboterlackierung

Die neue Generation der SEHON-Lackieranlagen, die AI-REVOLUTION, sind Lackierkabinen für die KI-gestützte Roboterlackierung. Die AI-REVOLUTION eignet sich besonders für die Lackierung von Einzelobjekten (Losgröße 1) und Kleinserien, beispielsweise in Handwerksbetrieben wie Autolackierereien oder in der Industrie. Wesentliche Vorteile in Bezug auf KI und Digitalisierung sind das Scannen, die Datenerfassung, die Datenverarbeitung und die Umsetzung in Realtime. Es handelt sich um ein autodidaktisches System, für das kein Teaching notwendig ist. Die AI-REVOLUTION ermöglicht vollautomatisierte Lackierprozesse.

„Unsere Anlagentechnologie und unsere Leistungen“, fasst Tiemo Sehon zusammen, „sind ein wesentlicher Beitrag zur Digitalisierung von Karosserie- und Lackierbetrieben. Wir garantieren maximale Effizienz, perfekte Prozesse und signifikante Kosteneinsparungen. Dadurch leisten unsere Anlagen einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg und zur Zukunftssicherheit unserer Kunden.“

Autor: Michael Teschke | Foto: SEHON.

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Garmisch-Partenkirchen: Neubau eines Karosserie- und Lackierzentrums

Garmisch-Partenkirchen: Neubau eines Karosserie- und Lackierzentrums

In Farchant bei Garmisch-Partenkirchen betreiben zwei Autohäuser unterschiedlicher Marken gemeinsam ein modernes Karosserie- und Lackierzentrum. Die Technologie stammt von SEHON.

Die Autohäuser Heitz (VW, Skoda, Audi, Porsche sowie VW-Nutzfahrzeuge) und der Mercedes-Benz-Händler Hornung aus Garmisch-Partenkirchen haben mit dem KFZ Karosserie Fach Zentrum GAP auf 2.000 Quadratmetern einen modernen und nachhaltigen Neubau für Karosserie und Lack errichtet. Eine solche Kooperation zweier unterschiedlicher Marken ist selten, zeigt aber, dass gemeinsame Ziele erreicht und große Investitionen gemeinsam gestemmt werden können.

SEHON lieferte die Lackieranlagen, Arbeitsplätze und die Energiespartechnik.

SEHON setzte High-End-Lackierkabinen (für Pkw und Nutzfahrzeuge), Trockner, vier Vorbereitungs- und zwei Teilearbeitsplätze sowie zwei Lackversorgungsräume ein. SEHON gilt als Technologieführer mit effizienten, nachhaltigen Lackieranlagen, die mit Energiesparmodulen zu erheblichen Einsparungen führen:

  • Energetisches Gesamtkonzept: Der Energieverbrauch soll um bis zu 80 % sinken, das Energiemanagementsystem verspricht bis zu 90 % Einsparungen bei den Energiekosten und eine Reduktion der CO₂-Emissionen. Das Zertifikat für Energieoptimierung dient als Nachweis der Nachhaltigkeit.
  • Wärme- und Stromversorgung basieren auf regenerativen Quellen (Photovoltaik) und Wärmepumpentechnik. Sechs Wärmepumpen arbeiten mit Solarstrom, während eine Gastherme Lastspitzen abfängt.
  • Die Lackier- und Trocknungsanlagen nutzen Rotationswärmetauscher und eine Ganzjahres-Wärmerückgewinnung.
  • Die Kombi-Lackierkabine SEHON Professional-Futura nutzt das intelligente SE-ÖCOTOP-System, das Energieeinsparung und Wärmerückgewinnung kombiniert. Rund 65 % der Abwärme werden zurückgeführt und erneut genutzt.
  • SE-CONTROL sorgt für eine optimale Kabinendruckregelung und konstante Luftdrücke je nach Betriebsart.
  • SE-AIRMASTER passt die Luftleistung automatisch an – effizient, präzise und energiesparend.
  • SE-ÖCOPLUS unterstützt die Nutzung von Ressourcen: Frischluft im Lackiermodus und Umluftbetrieb in der Trocknung.Im Stand-by-Modus wird die Luftmenge reduziert.
  • SE-AIRPLUS Comfort beschleunigt die Ablüftzeiten bei Wasserlacken.
  • Eine mehrstufige Filtertechnik sorgt dafür, dass die Abluft zu über 99 % frei von Lackpartikeln ist und die Grenzwerte um ca. 90 % unterschritten werden.
  • Zusätzlich können Nutzfahrzeuge und Wohnmobile in einer separaten Halle lackiert werden, da sich das Lüftungssystem je nach Bedarf umschalten lässt.
  • Betriebsleiter Andreas Fischer betont, dass Mitarbeitende und Kunden von der neuen Technologie und den optimierten Prozessen profitieren. Ein Fokus liegt darauf, die Wege zwischen Vorbereitung, Maskierung, Lackierung, Trocknung und Finish so kurz wie möglich zu halten (bodennahes Querverschub-Schienensystem).

Fazit von Tiemo Sehon: Der wirtschaftliche Erfolg eines modernen Karosserie- und Lackierbetriebs hängt von Energiespartechnologie und effizienten, zeitsparenden Abläufen ab. Vom ersten Spatenstich bis zur Eröffnung entstand innerhalb eines Jahres ein hochmodernes, energieeffizientes und zukunftssicheres Zentrum, das Hightech und grüne Technologie perfekt verbindet.

Kurze Zusammenfassung:
– Zwei Marken-Häuser betreiben gemeinsames Karosserie- und Lackierzentrum in Farchant.
– Technik und Effizienz von SEHON: High-End-Lackieranlagen, Wärmerückgewinnung, PV-Strom, Wärmepumpen.
– Großes Einspar- und Nachhaltigkeitspotenzial (Energie, CO₂).
– Modernisierte Abläufe und Infrastruktur für Pkw, Nutzfahrzeuge und Wohnmobile. 

 

Autor: Michael Teschke | Foto: KFZ  Karosserie Fachzentrum, Copyright Michael Herczeg.

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