ZKF-News 18/2026 vom 22.04.2026

Berücksichtigung der DGUV 209-046 im Lackierbetrieb
Gültig für alle Betriebe, es gibt keine Bestandschutzregelung.

In Lackierkabinen, Lackierräumen und -einrichtungen kann die Lösemittelkonzentration durch brennbare Lösemittel so hoch werden, dass eine explosionsfähige Atmosphäre entsteht. Um dies zu vermeiden, muss die technische Lüftung daher dauerhaft überwacht werden (Prozessluftüberwachung). Die Überwachung muss über die Luftmenge erfolgen.

Weitere wichtige Informationen sind der DGUV Information 209-046 „Verarbeiten von flüssigen Beschichtungsstoffen – Brand- und Explosionsschutz“ (überarbeitete Fassung 2024/2025) zu entnehmen. Die DGUV Information 209-046 „Verarbeiten von flüssigen Beschichtungsstoffen – Brand- und Explosionsschutz“ (überarbeitete Fassung 2024/2025) definiert technische Maßnahmen, um diese Gefahren zu minimieren. Ein zentraler Punkt ist dabei die korrekte Auslegung und Überwachung der Prozessluft (technische Lüftung).

Anforderungen an die technische Lüftung (Absaugung):

Die DGUV 209-046 stellt hohe Anforderungen an die technische Lüftung:
– Funktionsfähigkeit: Die Absaugung muss während des gesamten Arbeitsvorgangs und bei Bedarf nachlaufend in Betrieb sein.
– Auslegung: Sie muss so ausgelegt sein, dass sie anfallende Lösemitteldämpfe direkt erfasst und abführt.
– Luftführung: Eine gefährliche Konzentration im Arbeitsbereich der Beschäftigten ist zu vermeiden.

Hierfür gibt die DGUV 209-046 verschiedene Methoden vor. Fällt die technische Lüftung aus, muss die Tätigkeit sofort eingestellt werden. Es besteht eine Prüf- und Dokumentationspflicht. Des Weiteren sind solche Lüftungsanlagen nicht wartungsfrei.

Fazit: Die zuverlässige Prozessluftüberwachung nach DGUV 209-046 ist ein wichtiger Bestandteil des Brand- und Explosionsschutzes in der Lackiererei. Wir möchten Sie außerdem darauf aufmerksam machen, dass die aktuelle Vorgehensweise bzw. die Nichterfüllung der angeforderten Maßnahmen kein Kavaliersdelikt ist. Es können empfindliche Geldstrafen drohen.

>> DGUV 209-046 als PDF herunterladen

Zweite Auflage des VhU-Leitfadens: Überblick über die Anforderungen der DSGVO

Seit dem 25. Mai 2018 gelten in der gesamten Europäischen Union (EU) die Bestimmungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Ziel ist es, in allen Mitgliedstaaten der EU einen einheitlichen Datenschutzstandard zu etablieren und die Rechte und Freiheiten der betroffenen Personen zu wahren. Dabei spielt die Verarbeitung personenbezogener Daten in einer Vielzahl relevanter Geschäftsprozesse eine zentrale Rolle – von der Personalverwaltung bis hin zur Stammdatenpflege von Geschäftskunden. Unternehmen müssen sicherstellen, dass sie alle notwendigen Anforderungen der DSGVO umgesetzt haben und über eine ausreichende Dokumentation zum Datenschutz verfügen.

Der zweite Leitfaden des Verbands der Metall- und Elektro-Unternehmen Hessen e. V. (HESSENMETALL) (VhU) liefert die wichtigsten Fragestellungen und Antworten mit Beispielen und Links für die betriebliche Praxis >hier<. .

Bitte beachten Sie, dass dieser Leitfaden keine abschließende und verbindliche rechtliche Beratung bieten kann. Für spezifische Fragen sollten stets Rechtsexperten hinzugezogen werden.

Aus der „Deutschland-Tour“ wird „EUROGARANT Werkstattimpulse – ein Dialog, der verbindet“.

Nach 19 erfolgreichen Jahren wird es Zeit für frischen Wind und eine moderne Gestaltung des EUROGARANT Events. Aus der „Deutschland-Tour“ wird „EUROGARANT Werkstattimpulse – ein Dialog, der verbindet“.

Das komplett neue Veranstaltungsformat für frische Ideen, starken Austausch und echte Mehrwerte stellt die wichtigen Themen kurz und prägnant in den Vordergrund und setzt anschließend auf Dialog bei von den Werkstätten frei gewählten Themenblöcken.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie >hier<. Alles zu „EUROGARANT Werkstattimpulse – ein Dialog der verbindet“ finden Sie >hier<.

 Leitfaden für selbständige Handwerkerinnen als (werdende) Mütter

Ein neuer Leitfaden des Westdeutschen Handwerkskammertags (WHKT), der >hier< abrufbar ist, unterstützt selbstständige Handwerkerinnen bei der Absicherung während Schwangerschaft und Mutterschaft. Er bietet Übersichten zu Finanzierungsmöglichkeiten wie Krankengeld und zur betrieblichen Planung. Ziel ist es, Unternehmerinnen einen besseren Überblick über ihre Absicherungsmöglichkeiten zu geben.

Der Leitfaden informiert unter anderem über:
– Mutterschaftsgeld bei freiwilliger gesetzlicher Krankenversicherung
– Absicherungsmöglichkeiten bei privater Krankenversicherung
– Elterngeldregelungen für Selbstständige.
– Hinweise zur betrieblichen Vorsorge bei Ausfallzeiten.
Darüber hinaus enthält er wichtige Fristen und Besonderheiten im Bemessungszeitraum.

Autor: Michael Teschke | Quelle: ZKF

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Automechanika Frankfurt